Yaya Touré und Manchester City gehen künftig getrennte Wege. Die Liaison scheint aber ein unwürdiges Ende zu nehmen. In einem Interview bezichtigt der Ivorer seinem ehemaligen Trainer Pep Guardiola einer rassistischen Einstellung.


Stolze 316-mal streifte sich Yaya Touré in acht Jahren das Trikot von Manchester City über. In der vergangenen Saison kam der erfahrene Ivorer jedoch kaum mehr zum Einsatz, insgesamt 17 Einsätze stehen zu Buche. ​Die Skyblues verlängern das auslaufende Arbeitspapier von Touré nicht, sodass er sich nach einer neuen Herausforderung umschauen muss.


Das macht der 35-Jährige aber nicht, ohne zuvor gegen seinen Ex-Trainer Pep Guardiola heftig nachzutreten. Der Meistertrainer habe Probleme mit Afrikanern, sagt Touré im Gespräch mit France Football. Er frage sich, „ob es nicht an meiner Hautfarbe liege“. Der Mittelfeldspieler sei nicht der Erste, der sich diese Frage stelle.

Guardiola habe laut Touré alles getan, „um meine letzte Saison zu ruinieren“ und ihm seinen „Abschied bei City genommen. Ich hätte den Klub mit Emotionen verlassen wollen, so wie Iniesta und Buffon es konnten. Aber Pep hat mich daran gehindert.“ In der Vergangenheit hatte es immer mal wieder Spannungen zwischen den beiden gegeben.


Das Duo kannte sich vor Tourés Wechsel zu ​ManCity im Jahr 2008 bereits aus gemeinsamen Tagen beim ​FC Barcelona. Im Barça-Dress lief Touré insgesamt 118-mal unter der Ägide Guardiolas auf. Der ehemalige Nationalspieler wurde zuletzt mit einem Wechsel zu Olympique Marseille in Verbindung gebracht.