Seit wenigen Tagen ist Jörg Schmadtke als neuer Sportgeschäftsführer des VfL Wolfsburg im Amt. In den kommenden Wochen hat der ehemaligen Kölner einiges zu tun bei den Wölfen. Interessieren sich andere Klubs für die Wolfsburger Leistungsträger, signalisiert der neue Manager Gesprächsbereitschaft.


Sollten Angebote für Spieler wie Daniel Didavi, Yunus Malli oder Josuha Guilavogui eingehen, setzt sich der ​VfL Wolfsburg wohl mit einem möglichen Verkauf auseinander. Das kündigt der neue Manager Jörg Schmadtke, der vor wenigen Tagen seinen ersten Arbeitstag in der Autostadt hatte, in der Bild an.


„Es gibt grundsätzlich keine unverkäuflichen Spieler. Man muss ja immer abwägen. Wenn es bombastische Angebote gibt, hört man sich das natürlich an“, so Schmadtke zur Boulevardzeitung. „Es gibt grundsätzlich immer Spieler, von denen man sich leichter trennt. Und Spieler, bei denen eine Trennung schwerer ist.“

Vor allem Malli, der seit seinem Wechsel nach Wolfsburg ​nur in den seltensten Fällen zu überzeugen wusste, dürfte bei einem entsprechenden Angebot wohl gehen. Besiktas Istanbul soll sich für eine Verpflichtung des 26-Jährigen interessieren, berichten zumindest türkische Medien.


50 Millionen Euro für Neue zur Verfügung


Ebenfalls als Verkaufskandidaten gelten Landry Dimata und Victor Osimhen. Im Gegenzug steht den Wölfen dem Vernehmen nach ein Transferbudget von rund 50 Millionen Euro zu Verfügung. Schmadtke soll ein drittes Jahr Abstiegskampf unter allen Umstanden vermeiden.


„Ich kann ja noch nicht sagen, wie wir am Ende der Transferperiode aufgestellt sind und wie die anderen. Klar ist: Wir wollen uns erst mal stabilisieren“, so der 54-jährige Rheinländer. Einen Neuzugang verbuchte Wolfsburg mit Felix Klaus, der für drei Millionen Euro vom Ligakonkurrenten Hannover 96 kommt.