In Argentinien kennt man schon seit Jahren das überragende Talent Cristian Pavón. Doch erst mit dem ​Loblied seines Nationalmannschaft-Kollegen Lionel Messi wurde die ganze Welt auf den Star von Boca Juniors aufmerksam. Werden die beiden zukünftig auch auf Klubebene gemeinsam zum Einsatz kommen?


Laut dem argentinischen Radiosender Radio Continental hat der FC Barcelona Kontakt mit Boca Juniors aufgenommen, um die Situation von Cristian Pavón zu erörtern. Auch Paris Saint-Germain wurde vor einer Woche konkretes Interesse nachgesagt.


Die Ausstiegsklausel des 22-jährigen Offensiv-Allrounders beträgt nach Angaben von TyC Sports 30 Millionen Dollar. Boca möchte jedoch den Spieler noch vor der WM mit einem verbesserten Gehalt dazu bewegen, einen neuen Vertrag mit einer angehobenen Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Dollar zu unterzeichnen. Sein derzeitiges Arbeitspapier läuft bis 2022.


Arsenal war bereits im vergangenen Winter an einer Verpflichtung stark ​interessiert, am Ende entschied man sich jedoch für Henrikh Mkhitaryan. Mit einer starken WM könnte Pavón wieder seine Aktie in die Höhe schießen lassen. 


Im Gespräch mit Estudio Futbol erklärte jedenfalls sein Berater Fernando Hidalgo, dass sein Klient "Boca durch die große Vordertür verlassen möchte. Das bedeutet, dass alle sich auf einen Transfer einigen können." Zudem ist es ihnen egal, "ob man Pavón heute oder erst im Dezember verkaufen wird."


Für die Katalanen würde ein Transfer durchaus Sinn machen, da man sich im Sommer wahrscheinlich von Aleix Vidal und Paco Alcacer trennen wird. Sollte eine Verpflichtung von Antoine Griezmann tatsächlich im ​letzten Moment scheitern, wird Pavón zudem Aussicht auf viele Einsätze bekommen können.