​Der ​FC Barcelona investierte eine Menge Geld für die Dienste von Ousmane Dembélé, während der Franzose sich extra aus Dortmund heraus streikte, um seinen Transfer zu den Katalanen quasi zu erzwingen. Nach einer langen Verletzungspause hat der 21-Jährige seine erste Saison als Barça-Star nun hinter sich. Vereinspräsident Bartomeu äußerte sich nun zu den vorhandenen Wechselgerüchten um Dembélé, wie die spanische Zeitung Sport berichtet.


Zumindest in der kommenden Saison wird Ousmane Dembélé noch dem FC Barcelona angehören. Der zehnfache Nationalspieler Frankreichs kam in der vergangenen Spielzeit in allen Wettbewerben insgesamt zu 24 Einsätzen, schoss vier Tore und war als Torvorlagengeber an neun weiteren Treffern beteiligt. Keine schlechte Quote für das junge Talent, doch die Erwartungen beim amtierenden spanischen Meister und Pokalsieger sind bekanntlich enorm hoch.

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Griezmann und Dembélé: spielen die Frankreich-Stars in der kommenden Spielzeit Seite an Seite bei Barça?


Zudem geistert die Personalie Antoine Griezmann um das Camp Nou herum. Sollte Dembélés Landsmann nach Barcelona wechseln, würde die Luft für den Flügelspieler, der noch bis 2022 vertraglich an Barça gebunden ist, sofort enger werden. Doch in dieser Hinsicht konnte der 55-jährige Vereinspräsident Bartomeu die Dembélé-Fans beruhigen. "Dembélé wird nirgendwohin gehen. Er und Coutinho sind eine große Investition für uns."


Anschließend wurde er noch konkreter: "In den vermutlich vier letzten Monaten war Coutinho für die Mannschaft sehr aktiv, aber Dembélé ist ein sehr junger und talentierter Spieler, von dem wir uns große Dinge versprechen. Die nächste Saison wird anders sein. Es ist nicht einfach, das erste Jahr für den FC Barcelona zu spielen, weil das Modell des Fußballs sich ziemlich vom Rest unterscheidet", so die Erklärung des Präsidenten.

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Präsident Bartomeu kündigte Verstärkungen für die kommende Spielzeit an. Dembélé soll dennoch bleiben.


Medial war immer wieder thematisiert worden, ob der Franzose im Falle der Griezmann-Verpflichtung nicht beispielsweise verliehen werden sollte, um die nötige Spielpraxis zu erhalten. Wenn man den getätigten Aussagen des Präsidenten Glauben schenkt, so stellt dies keine Option dar. Neuverpflichtungen werde es allerdings zweifellos geben, ergänzte der Verantwortliche des Klubs, ohne Namen nennen zu wollen.