​Am Freitag wurde berichtet, dass der VfL Wolfsburg seinen neuen Sportdirektor Jörg Schmadtke, aus seinem noch bestehenden Vertrag beim 1. FC Köln herauskaufte, damit er bereits ab Juni die Fäden in der Autostadt ziehen kann. Nun kam heraus, dass Schmadtke seine Ablöse wohl aus eigener Tasche zahlte.


Sein Arbeitseifer kam Jörg Schmadtke nun wohl teuer zu stehen. Da der 54-Jährige offiziell noch bis Ende Juni an seinen Ex-Arbeitgeber 1. FC Köln gebunden war, Schmadtke aber lieber heute als morgen die Arbeit für seinen neuen Klub VfL Wolfsburg aufnehmen wollte, musste er sich aus seinem Kontrakt bei den Domstädtern herauskaufen. Und das, laut Informationen der BILD-Zeitung, wohl aus eigener Tasche. 

VfB Stuttgart v 1. FC Koeln - Bundesliga

Schmadtke kauft sich für Wolfsburg frei


Wie aus einem Bericht des Blatts hervorgeht, zahlte der gebürtige Düsseldorfer - entgegen der zunächst spekulierten 500.000 Euro - eine Ablöse von 300.000 Euro aus eigener Tasche. Liquide genug dürfte der Sportdirektor ohnehin sein, kassierte er doch nach seinem Aus beim FC eine saftige Abfindung in Höhe von drei Millionen Euro.


In der Autostadt gilt es nun eine ganze Hand voll Probleme zu bewerkstelligen. Je früher man damit anfängt, desto besser: "Es geht jetzt vor allem darum, eine gute Balance im Kader herzustellen", betonte Schmadtke gegenüber der BILD. "Bei der Suche nach neuen Spielern geht es nicht um jung oder alt. Es geht um gut oder schlecht! Und um den Charakter des Spielers. Wir brauchen Leute die rennen, die arbeiten. Aber natürlich auch den einen oder anderen filigranen Spieler. Die Chemie muss passen."


Doch allzu viele Steine will Jörg Schmadtke in Wolfsburg auch nicht umdrehen: "So viele Wechsel sind nie gut. Mir ist Kontinuität wichtig! Und die streben wir jetzt an." Gute Nachrichten also auch für Coach Bruno Labbadia.