​Der italienische Traditionsverein AC Mailand muss trotz Tabellenplatz sechs in der abgelaufenen Saison in der Serie A um die Teilnahme an der Europa League bangen. Medienberichten zufolge soll die UEFA Verstöße der "Rossoneri" gegen das Financial Fairplay ausgemacht haben. Milan droht somit der Ausschluss von der Europa League.


Wie die New York Times berichtet, sollen Prüfer der UEFA beim ​​AC Mailand​ auf Verstöße gegen die Regelungen des Financial Fairplay gestoßen sein, sodass der Klub nun möglicherweise trotz der sportlichen Qualifikation doch nicht im internationalen Wettbewerb starten darf. 



Dem Bericht nach mache man sich bei der UEFA ernsthafte Sorgen um die finanzielle Stabilität, sowie die zukünftige Ausrichtung des Traditionsvereins. Hauptgrund für die Bedenken soll der chinesische Geschäftsmann und Milan-Eigentümer Yonghong Li sein. Er hatte den Klub mithilfe eines Kredits in Höhe von über 300 Millionen beim amerikanischen Hedgefond Elliott Management aufgenommen, muss die Summe allerdings bis Oktober zurückerstatten. Als ​mögliche ​Strafe steht neben einem möglichen Ausschluss aus der Europa League auch eine Geldstrafe und/oder ein Transferverbot im Raum. 


Sollte der AC Mailand wirklich von der Teilnahme am internationalen Geschäft ausgeschlossen werden, würde der siebtplatzierte Atalanta Bergamo den Platz der "Rossoneri" einnehmen und in der Europa League an den Start gehen.