​Mit ​Borussia Mönchengladbach verpasste ​Thorgan Hazard in der abgelaufenen Saison die Qualifikation für die Europa League. Während sich der Mittelfeldspieler aktuell, gemeinsam mit seinem Bruder Eden auf die WM-Teilnahme mit Belgien vorbereitet, weilte sein Vater angeblich in Spanien, um mit dem FC Valencia über einen Wechsel in La Liga zu verhandeln.


Laut Informationen der AS sollen die Spanier schon lange ein Auge auf das belgische Talent geworfen haben. Nun soll sich Peter Hazard, Vater und Berater des Mittelfeldakteurs, am Mittwoch an der Seite von Spielervermittler Christophe Henrotay zu Gesprächen mit den Klubverantwortlichen getroffen haben. 


Darüberhinaus sollen auch der ehemalige Gladbach-Profi Alvaro Dominguez, der schon lange Zeit ein enger Vertrauter des belgischen Wirbelwinds ist, und Pepe Moner, seines Zeichens Berater bei der EMG Mundial Sports Media GmbH, einem Treffen mit Sportdirektor Pablo Longoria und Klub-Boss Mateo Alemany beigewohnt haben. Konkrete Anzeichen auf einen Wechsel gibt es dennoch derzeit nicht.


Der Linksaußen war in der vergangenen Saison bei den Gladbachern jedoch absoluter Stammspieler und verpasste in der Bundesliga kein einziges Spiel. Da der achtfache belgische Nationalspier zudem noch bis 2020 an die 'Fohlen' gebunden ist, dürfte er nur teuer zu haben sein. Dem Vernehmen nach fordern die Borussen 30 Millionen Euro Ablöse. Die Spanier sollen jedoch bislang lediglich bereit sein, rund 20 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.


Bei den 'Blanquinegros' könnte Hazard als möglicher Ersatz für Goncalo Guedes fungieren. Der Leihspieler von Paris Saint-Germain führte sein Team in der abgelaufen Saison in der spanischen Liga bis auf den vierten Platz. Bislang versuchen die Spanier den 21-Jährigen, dessen Leihe Ende Juni ausläuft, endgültig zu verpflichten. Spielt der Linksaußen mit Portugal jedoch eine starke WM, dürfte er kaum zu halten sein.