​​Borussia Mönchengladbach hat mit Oscar Wendt nur einen gelernten Linksverteidiger im Kader. Darüber hinaus ist der ehemalige schwedische Nationalspieler mit seinen 32 Jahren nicht mehr der Jüngste, weshalb Sportdirektor Max Eberl angeblich nach einer jüngeren Alternative Ausschau hält. Medienberichten zufolge haben die 'Fohlen' Leipzigs Bernardo ins Visier genommen. 


Seit Sommer 2011 läuft Wendt für die 'Fohlenelf' auf und ist damit einer der dienstältesten Spieler im Kader. In der abgelaufenen Saison bestritt der Linksverteidiger 31 Pflichtspiele (ein Tor/eine Vorlage), wirkte dabei aber nicht immer so sattelfest wie die Jahre zuvor. Ende Juni 2019 läuft der Vertrag des 32-Jährigen aus. Bereits im vergangenen Sommer wurde über eine Wendt-Rückkehr nach Schweden spekuliert. Gut möglich, dass der Publikumsliebling die Borussia nach Ablauf seines Vertrags Richtung Heimat verlässt. 


Dem Vernehmen nach hat Sportdirektor Eberl bereits einen passenden Nachfolger an der Angel. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat Gladbach ein Angebot für RB-Profi Bernardo in Höhe von acht Millionen Euro abgegeben. Dem Boulevardblatt zufolge haben die Borussen derzeit die besten Chancen auf eine Verpflichtung des Defensivspielers. 

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Zieht es Bernardo im Sommer zu Borussia Mönchengladbach?


Bernardo wechselte im August 2016 zu ​RB Leipzig, wo ihm der große Durchbruch verwehrt blieb. Gegenüber dem MDR bestätigte der Brasilianer, dass er die 'Roten Bullen' in diesem Sommer trotz seines laufenden Vertrags bis 2021 definitiv verlassen wird und einige Angebote aus dem In- und Ausland vorliegen hat. 


Der 23-Jährige wurde zuletzt unter anderem mit dem ​1. FSV Mainz 05 in Verbindung gebracht. 

FSV-Sportvorstand Rouven Schröder stellte jedoch klar, dass es ​keine Verhandlungen mit dem RB-Profi geben würde. Der ​FC Augsburg signalisierte angeblich ebenfalls Interesse am Linksverteidiger, soll jedoch bei sechs Millionen Euro Ablöse aus dem Poker um Bernardo ausgestiegen sein.