​Vor der Saison griff Ousmane Dembélé zu unlauteren Mitteln, um Borussia Dortmund verlassen zu können und sich seinem Traumverein FC Barcelona anzuschließen. Nach nur einem Jahr aber könnte die Zeit des Franzosen bei den Katalanen schon wieder vorbei sein. Die Gerüchte um einen Abgang reißen nicht ab. Auch zum Nachteil der Dortmunder, die auf einen Großteil der ausgehandelten Bonuszahlungen verzichten müssten.


105 Millionen Euro erhielt der Revierklub für den französischen Dribbler. Zusätzlich wurden zahlreiche Bonuszahlungen in den Ablösemodalitäten verankert. Zehn Millionen Euro hat der BVB dadurch zusätzlich schon eingenommen. Doch damit könnte bereits das Ende der Fahnenstange erreicht sein.


Die Gerüchte um einen Wechsel halten sich nach einer eher durchschnittlichen Saison des französischen Nationalspielers nämlich hartnäckig. 23 Einsätze absolvierte der 21-Jährige für die Blaugrana. Ab dem 25. gäbe es eine erneute Zahlung von fünf Millionen Euro. Doch zu dieser Zahl könnte es womöglich gar nicht mehr kommen. Sollte Dembélé den FC Barcelona verlassen, gingen dem Bundesligisten bis zu 40 Millionen Euro durch die Lappen. 


Beim 25., 50., 75. und 100. Einsatz wurden nämlich Zahlungen von weiteren fünf Millionen Euro vereinbart, beim Gewinn der Champions League bekäme der BVB 20 Millionen Euro. Doch aktuell sieht es nicht so aus, dass Dembélé auf eine solche Anzahl von Spielen kommt. Nachdem im Winter bereits Philippe Coutinho zum Starensemble stieß und im Sommer wohl Antoine Griezman hinzu kommt, wird die Luft für den Offensivspieler in Barcelona immer dünner. Ein Abgang wird zum Thema, auch wenn es im Moment noch keine konkreten Angebote gibt. Neben Dembélé könnte also der BVB zum großen Verlierer dieses Deals werden.