In den kommenden Wochen hat Rouven Schröder einiges zu tun. Auf der Agenda des Mainz-Managers steht unter anderem die Verpflichtung eines neuen Außenverteidigers. Verhandlungen mit dem Brasilianer Bernardo, der ein Thema am Bruchweg sein soll, hat es bisher noch nicht gegeben.


Beim Europapokal-Teilnehmer ​RB Leipzig gehört Außenverteidiger Bernardo keineswegs zum Stammpersonal. 2016 kam er für sechs Millionen Euro Ablöse vom Salzburger Schwesterklub an den Cottaweg. Insgesamt 49 Pflichtspiele für den Bundesligisten stehen seither in dessen Vita.

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Bernardo kam erst wieder im Schlussspurt der Saison zum Einsatz



Lediglich in den letzten Zügen der Saison 2017/18 kam Bernardo regelmäßig zum Einsatz. Ein Umstand, ​der sich bei einem Wechsel zu Mainz 05 ändern könnte. Zwischen der Entourage des Südamerikaners und den Nullfünfern gab es bisher aber noch keine Sondierungsgespräche.


„Es ist sehr interessant, wie Dinge voranschreiten, wenn man sie nicht kommentiert“, bezieht Sportchef Rouven Schröder im kicker Stellung zu den kursierenden Bernardo-Gerüchten. „Der Spieler ist uns natürlich bekannt, aber es hat keine Verhandlungen gegeben zwischen Leipzig und ​Mainz 05.“


Der Blick geht nach England


Für das Transferfenster scheint Bernardo aber nicht der einzige Spieler zu sein, der Mainzer Interesse hervorruft. Besonders nach England dürfte der Blick vieler Bundesligamanager schweifen. Denn in der Premier League müssen die Klubs ihre Planungen für die neue Saison zukünftig schon vor dem Saisonstart abgeschlossen haben.


Schröder: „Mein Kollege Max Eberl hat schon gesagt, dass in der Bundesliga so ein bisschen darauf geschielt wird, dass zum Beispiel die Transferzeit in England früher schließt und wir dann gut drei Wochen haben werden, in denen wir noch aktiv werden können.“ Die Mehrheit der 20 aktiven Klubs in der Premier League stimmte für die Schließung des Transferfenster vor dem ersten Spieltag.