This combination of file pictures made on May 23, 2018, shows Real Madrid's French coach Zinedine Zidane (L) in Madrid on February 14, 2018, and Liverpool's German manager Jurgen Klopp in London on March 31, 2018. - Real Madrid CF and Liverpool FC will play the UEFA Champions League final football match in Kiev on May 26, 2018. (Photo by Gabriel BOUYS and Glyn KIRK / AFP)        (Photo credit should read GABRIEL BOUYS,GLYN KIRK/AFP/Getty Images)

Real Madrid - FC Liverpool: Die letzten Infos zum Champions-League-Finale

Nur noch wenige Stunden bis zum Anpfiff des heiß ersehnten Gipfeltreffens zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, haben wir für Euch noch neun wissenswerte Infos über das Finale in der Königsklasse zusammengetragen.

1. Finalspezialist Zinedine Zidane

Nur die wenigsten Experten hätten dem ehemaligen Weltfußballer auch eine so überzeugende Trainerkarriere zugetraut. Dabei strafte der Franzose alle Kritiker lügen und brachte eine unglaubliche Siegermentalität in die Mannschaft. In sieben Finalspielen unter seiner Leitung gingen die Madrilenen immer als Gewinner vom Rasen, dabei zwei Mal in Folge auch in der Champions League.

2. Jürgen Klopp vor der Krönung

Auf der anderen Seite will Jürgen Klopp endlich sein Champions-League-Trauma beenden und in seinem dritten Finale in einem großen internationalen Wettbewerb endlich einmal den Pokal in die Höhe strecken. Mit Borussia Dortmund scheiterte er zunächst 2013 im Endspiel der Champions League und mit dem FC Liverpool drei Jahre später in der Europa League.

3. Toni Kroos bald erfolgreichster deutscher Spieler?

Das Finale in Kiew könnte auch für Reals Taktgeber im Mittelfeld ein historischer Abend werden. Toni Kroos konnte mit seinen 28 Jahren bereits dreimal die Champions League gewinnen. Ist er mit den 'Königlichen' auch am Samstagabend erfolgreich, kann er zum erfolgreichsten deutschen Champions-League-Teilnehmer aller Zeiten werden, noch vor Legenden wie Gerd Müller und Franz Beckenbauer.

4. Emre Can rechtzeitig fit

Auch in der Mittelfeldzentrale vom FC Liverpool verlässt man sich gerne auf deutsche Wertarbeit. Beim gestrigen Abschlusstraining der 'Reds' gab Emre Can grünes Licht und dürfte nach einer auskurierten Rückenverletzung wieder eine echte Option sein. Ein Startelfeinsatz ist dennoch unwahrscheinlich. Bundestrainer Joachim Löw hatte bei seiner Kadernominierung für die Weltmeisterschaft unlängst auf ihn verzichtet.

5. Preiswucher sorgt für Aufregung bei den Fans

Von einem Großereignis wie einem Champions-League-Finale will natürlich auch der Austragungsort profitieren. Die ukrainische Hauptstadt hat jedoch durch ihre Preispolitik für mächtig Empörung gesorgt. So kosten viele Hotelzimmer fast das hundertfache des Normalpreises und auch die Flugpreise nach Kiew sind regelrecht explodiert. Dennoch werden beide Fanlager mit Sicherheit für gute Stimmung sorgen.

6. Cristiano Ronaldo will seinen Thron verteidigen

Mit insgesamt 120 Treffern in der Champions League ist Cristiano Ronaldo der mit Abstand erfolgreichste Torjäger in der Geschichte der Königsklasse. Auch in dieser Saison ballerte er sein Team mit 15 Toren ins Finale. Dabei gelang ihm gegen Juventus Turin ein traumhaftes Tor per Fallrückzieher.

7. Mohamed Salah rüttelt am Thron

In der Premier League wurde Liverpool-Angreifer Mohamed Salah mit dem Titel des Spieler des Jahres ausgezeichnet. Auch in der Champions League trug er zehn Treffer bei. Aber auch Roberto Firmino mit ebenfalls zehn Treffern und Sadio Mane mit neun Buden waren Garanten für den Erfolg. Dadurch stellten die 'Reds' mit 46 Treffern einen neuen Rekord auf.

8. Mehr Eigengewächse bei Real

In den letzten Jahren setzte Real Madrid auf viel Kontinuität. Zwar warten die Königlichen alle paar Jahre mit spektakulären Transfers auf, die Zeiten der wie wild einkaufenden 'Galaktischen' scheinen aber vorerst vorbei. Infolgedessen befinden sich ganze neun Eigengewächse im Kader der Madrilenen, bei Liverpool sind es hingegen nur drei.

9. Bale wohl nicht in der Startelf

In den letzten Wochen wurde Gareth Bale zwar wieder häufiger eingesetzt, dennoch deutet immer noch vieles darauf hin, dass Zinedine Zidane im Finale wieder auf die selbe Mannschaft setzen wird, die bereits vor einem Jahr erfolgreich war. Damit würde Isco im Team bleiben und der Waliser müsste auf einen Joker-Einsatz hoffen.

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