Es sei Ralph Hasenhüttls „ausdrücklicher Wunsch“ gewesen, seinen bis 2019 gültigen Vertrag bei RB Leipzig vorzeitig aufzulösen, sagte Manager Ralf Rangnick am Mittwoch. Sollte Hasenhüttl in den kommenden Monaten bei einem anderen Klub unterzeichnen wollen, ist in jedem Fall eine Ablöse fällig. Seine Abfindung wäre dann ebenfalls Makulatur.


​Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig gehen künftig getrennte Wege. Am Mittwoch gab der sächsische Bundesligist offiziell bekannt, dass die noch bis 2019 ausgelegte Zusammenarbeit vorzeitig beendet werde. Vor Ende September darf der Österreicher aber bei keinem anderen Klub unterzeichnen.


Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde diese „Schutzsperre“ nach Beendigung der Kooperation ausgehandelt. In den kommenden vier Monaten darf Hasenhüttl somit bei keinem anderen Klub unterzeichnen. Tut der 50-Jährige dies doch, würde eine millionenschwere Ablöse fällig werden – eine Summe nennt das Boulevardblatt hingegen nicht.

Hertha BSC v RB Leipzig - Bundesliga

Kein RB-Trainer mehr: Ralph Hasenhüttl



600.000 Euro Abfindung erhält Hasenhüttl, sofern er in besagtem Zeitraum nicht bei einem neuen Arbeitgeber unterschreibt. Der frühere Ingolstadt-, Aalen- und Unterhaching-Trainer soll eine längere Pause planen. Zudem strebe er an, sich weiterzubilden.


Wann Hasenhüttl wieder ins operative Geschäft zurückkehrt, ist offen. Lange Zeit wurde er beim FC Bayern und Borussia Dortmund gehandelt. Beide Klubs haben mit Niko Kovac und Lucien Favre jedoch ihre langfristigen Lösungen gefunden. Zuletzt wurde Hasenhüttl sogar mit dem Erbe von Arsène Wenger beim FC Arsenal in Verbindung gebracht.