​Der SV Darmstadt bleibt nach einem spannenden Saisonfinale in der 2. Bundesliga auch in der kommenden Saison zweitklassig. Fraglich wird dann allerdings nur sein, ob ein Weltmeister noch im Kader der 'Lilien' stehen wird: Wie die Bild-Zeitung berichtet, steht Kevin Großkreutz beim Zweitligisten vor dem Aus!


2009 wechselte Großkreutz von Ahlen nach Dortmund. Bis 2015 stand er schließlich bei den Borussen unter Vertrag, gewann die deutsche Meisterschaft gleich zwei Mal, wurde DFB-Pokal-Sieger und stand im Finale der UEFA Champions League. Anschließend entschloss sich der gebürtige Dortmunder für einen Wechsel zu Galatasaray Istanbul. Nach nur einem Jahr dort und einem kurzen Intermezzo beim VfB Stuttgart (2016-2017), war es letzten Endes der Sportverein aus Darmstadt, der den vereinslosen Weltmeister von 2014 verpflichtet hatte.

SV Darmstadt 98 v FC Erzgebirge Aue - Second Bundesliga

Setzte in den letzten vier Saisonspielen nur bedingt auf Großkreutz: SVD-Coach Schuster.



Großkreutz kam in der gerade beendeten Spielzeit zu 27 Einsätzen in der zweiten Bundesliga, konnte dabei drei Tore erzielen und bereitete drei weitere Treffer vor. Doch in den letzten Partien der Saison hatte sich bereits angedeutet, dass Großkreutz für Trainer Dirk Schuster verzichtbar zu sein scheint. 


Am 21. April wurde er im Duell gegen den SV Sandhausen nach 45 Minuten ausgewechselt. Eine Woche später, am 32. Spieltag gegen Union Berlin, stand er nicht einmal mehr im Kader. Am 33. Spieltag ergatterte er gegen Regensburg noch einmal 26 Minuten Einsatzzeit, nur um im letzten Saisonspiel erneut aus dem Kader gestrichen zu werden.

SV Darmstadt 98 v VfL Bochum 1848 - Second Bundesliga

Darmstadt-Aus: Hält sich Großkreutz nun bei den BVB-Amateuren fit?



Der Weltmeister soll laut Bild-Infos gehen - und das trotz eines gültigen Vertrages bis zum 30.06.2019. Borussia Dortmund hatte seinem Ex-Profi sogar bereits angeboten, sich bei den Amateuren des BVB fit halten zu können, sollte sein Engagement in Darmstadt enden. Offenbar scheint das Ende rein sportliche Gründe zu haben. 


Großkreutz, der in den letzten Jahren auch außerhalb des Fußballplatzes in den Schlagzeilen stand, sei nichts vorzuwerfen. Trainer Dirk Schuster: "Es gibt nicht den Hauch von Negativem." Großkreutz wird das nichts nützen - im Sommer wird er sich einen neuen Verein suchen müssen.