​Am Montag hat sich Eintracht Braunschweig von Kult-Trainer Torsten Lieberknecht offiziell verabschiedet. Nach gemeinsamen Gesprächen haben sich beide Seiten darauf geeinigt, dass der durch den Abstieg in die 3. Liga nun ungültige Vertrag des Übungsleiters nicht neu ausgehandelt werden soll. 

​​Lieberknecht verabschiedete sich mit folgenden Worten von seinem langjährigen Klub: "Braunschweig ist in dieser Zeit zu meiner Heimat geworden und ich durfte hier viele tolle Menschen kennenlernen. Ich möchte mich bei allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben, bedanken und wünsche der Eintracht für die Zukunft alles Gute."


370 Pflichtspiele leitete der 44-Jährige als Cheftrainer der Braunschweiger, insgesamt war er beim Verein 11 Jahre lang tätig. Der größte Erfolg Lieberknechts in dieser Zeit ist wohl der Bundesliga-Aufstieg im Sommer 2013. Als Tabellen-17. muss Eintracht Braunschweig nun die Planungen für die 3. Liga beginnen. Ein neuer Trainer soll in zwei Wochen vorgestellt werden. 


Der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Ebel nutzte die Gelegenheit, um sich bei Lieberknecht für seine Leistungen in den vergangenen Jahren zu bedanken: "Torsten Lieberknecht steht für eine Kontinuität, wie man sie im heutigen schnelllebigen Fußballgeschäft kaum noch findet. Darauf sind wir stolz. Dennoch sind wir überzeugt davon, dass mit dem Abstieg in die 3. Liga der Zeitpunkt für einen Neuaufbau des sportlichen Bereichs gekommen ist. Wir danken Torsten für alles, was er in knapp 15 Jahren Vereinszugehörigkeit als Spieler und Trainer für die Löwen getan hat. Mit ihm konnte der Verein herausragende sportliche Erfolge feiern, er hat die Eintracht wie kaum ein anderer geprägt."