​Eine Saison wie eine Achterbahnfahrt ging für den BVB zu Ende. Die Schwarz-Gelben retteten das erforderte Minimalziel auf den letzten Metern über die Ziellinie und sicherten sich einen Champions-League-Platz. Intern rumort es derzeit heftig an der Strobelallee. Einem Medienbericht zufolge hat der Bundesligist die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit einem Leistungsträger abgebrochen - die Zeichen stehen im Sommer auf Trennung!


Die Gerüchte über einen Wechsel von BVB-Innenverteidiger Sokratis sind nicht neu. Jetzt nehmen sie aber erneut Fahrt auf. Laut Informationen der RuhrNachrichten hat Borussia Dortmund die Verhandlungen mit dem 30-Jährigen abgebrochen. „Die Gespräche haben bislang keine Basis für eine Vertragsverlängerung erkennen lassen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Damit rückt ein Verbleib in Dortmund in weite Ferne.

1. FC Magdeburg v Borussia Dortmund - DFB Cup

Verhandlungen abgebrochen: Watzke und Zorc konnten keine Basis für eine Vertragsverlängerung mit Sokratis erkennen


Neben den Interessenten Manchester United, Chelsea und Juventus Turin war zuletzt von einem weiteren Premier-League-Klubs die Rede. ​Nach Bild-Informationen ist der FC Arsenal scharf auf den Nationalspieler und hat beste Karten auf eine Verpflichtung. Berater Konstantinos Farras steht im engen Austausch mit dem Gunners-Management. Im Winter zog es Pierre-Emerick Aubameyang an die Themse, ebenso wie den ehemaligen BVB-Star Henrikh Mkhitayran. 


Sokratis soll ein Jahr vor Vertragsende rund 20 Millionen Euro Ablöse kosten. Das Interesse seitens der Gunners kommt nicht von ungefähr, denn mit Sven Mislintat arbeitet ein alter Bekannter beim Londoner Klub. Der ehemalige BVB-Angestellte hatte schon 2013 großen Anteil an dem Wechsel Sokratis‘, den es damals von Werder Bremen an die Strobelallee verschlug.


Sokratis, der aufgrund seiner fünften Gelben Karte gegen Hoffenheim fehlte, bestritt insgesamt 130 Bundesligaspiele für die Schwarz-Gelben, in denen er sieben Tore erzielte. Das Spiel gegen Mainz 05 könnte für den griechischen Abwehrspieler das letzte gewesen sein.