​RB Leipzig kann die Saison vor dem letzten Spieltag sowohl noch auf dem vierten als auch auf dem neunten Tabellenplatz abschließen. Um sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, braucht es auch Sicht der Bullen zwingend einen Dreier gegen Hertha BSC. Gegen die Hauptstädter kann RB-Coach Ralph Hasenhüttl dabei wieder auf drei Stammspieler zurückgreifen.


Für RB Leipzig wird sich am letzten Spieltag entscheiden, ob die Saison einen positiven Ausgang nimmt oder mit einer Enttäuschung endet. Bei einem Sieg über Hertha BSC würden die Bullen mit Sicherheit am internationalen Geschäft teilnehmen, während bei einer Niederlage sogar noch das Abrutschen auf Platz neun droht. 


Zurückgreifen kann Coach Hasenhüttl gegen die Hertha derweil wieder auf drei Leistungsträger und Stammspieler, die zuletzt fehlten. Sowohl Naby Keita als auch Kapitän Willi Orban sind nach ihren Sperren wieder mit dabei und dürften wohl in der Startelf stehen. Fehlen könnten hingegen Yussuf Pulsen und Ademola Lookman, beide laborieren an Sprunggelenksproblemen. Auch ein Einsatz von Dominik Kaiser zum Abschied ist fraglich und wird sich wohl kurzfristig entscheiden. Der 29-Jährige wird die Sachsen am Saisonende nach insgesamt sechs Jahren verlassen. Wohin es ihn zieht, ist derzeit allerdings noch unklar. 

Auch für Naby Keita ist es das letzte Spiel mit RB Leipzig. Der Guineer wechselt zur neuen Saison zu Jürgen Klopp und dem FC Liverpool in Englands Premier League und will sich laut Hasenhüttl sicher mit einer guten Leistung inklusive einem Sieg verabschieden. "Naby will sich so positiv wie möglich von RBL verabschieden. Nach seiner Sperre ist er nun sehr motiviert für Samstag!", so der Österreicher. 

Was den Gegner angeht, so erwartet der Coach eine vor allem defensiv gut geordnete Berliner Mannschaft. "In den Ergebnissen hatte die Hertha zwar einige Schwankungen, aber defensiv sind die Berliner durchweg stark gewesen und haben in der Rückrunde nur wenige Gegentreffer kassiert." 


Obwohl man auswärts spielt, erinnert sich der 50-Jährige gern an die letzte Begegnung beider Teams im Olympiastadion. "Das Berliner Olympiastadion ist ein Ort, der uns vergangene Saison einen sehr schönen Moment geliefert hat. Daran wollen wir am Samstag anknüpfen." Das Ziel ist derweil klar: "Wir brauchen nicht so viel auf andere Plätze schauen. Wenn wir gewinnen, sind wir international dabei. Wir haben es selbst in der Hand!"