Vielerlei Spekulationen gab es in den letzten Wochen um den vakanten Trainerposten bei Eintracht Frankfurt. Noch ist in diesem Zusammenhang aber keine Entscheidung getroffen worden. David Wagner ist einer der Kandidaten, der in der Gerüchteküche bereits die Runde machte. Der Deutsch-Amerikaner machte sich diesbezüglich aber noch keine Gedanken.


Niko Kovacs Abgang zum FC Bayern schwebt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über die Geschäftsstelle von Eintracht Frankfurt. Zum aktuellen Zeitpunkt ist unklar, wer die Nachfolge des Berliner Kroaten antreten wird. So halten sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen.


​Genannt wurde unter anderem David Wagner, der noch bis Sommer 2019 bei Huddersfield Town in Amt und Würden steht. „Darüber habe ich null Komma null nachgedacht. Prinzipiell findet es jeder cool, wenn eher positiv als negativ über einen gesprochen wird“, so der 46-Jährige im Gespräch mit dem TV-Sender Sport 1.

FBL-ENG-PR-CHELSEA-HUDDERSFIELD

Der Held von Huddersfield: David Wagner


Dass Wagner die Terriers nach der Saison verlässt, gilt als unwahrscheinlich. Durch das 1:1-Unentschieden beim FC Chelsea brachte Huddersfield einen Spieltag vor Saisonschluss den Klassenerhalt in der englischen Premier League unter Dach und Fach. In der 150.000-Einwohner-Stadt heroisieren sie Wagner – schon der Aufstieg war sensationell, nun folgte der Klassenerhalt.


Doch Wagner vernimmt sehr wohl die Lockrufe aus der Bundesliga. „Ich nehme das wahr“, kommentiert er. „Ich habe viele Freunde und Bekannte, die mir herübertragen, was medial erzählt wird.“ Er habe ein größeres Grundinteresse an der Bundesliga als an der französischen Ligue 1. „Ich verfolge die Bundesliga“, fügt Wagner an.