​Max Meyer wird den FC Schalke am Ende der Saison verlassen. Nach der öffentlichen Schlammschlacht zwischen Sportdirektor Christian Heidel und Meyer-Berater Roger Wittmann hat der Nationalspieler keine Zukunft mehr bei den Königsblauen. Bei einem ersten möglichen Abnehmer ist der Noch-Schalker aber nun eiskalt abgeblitzt.


Einem Bericht der BILD-Zeitung zufolge, wurde Meyer dem englischen Keller-Klub FC Southampton angeboten. Doch die "Saints" lehnten dankend ab. Obwohl der Klub aus der Hafenstadt derzeit gegen den Abstieg kämpft und einen U21-Europameister sicherlich gebrauchen könnte, spielt Meyer in den Planungen von Mark Hughes keine Rolle.

Angeblich war die Handgeldforderung von Berater Wittmann zu hoch. Zehn Millionen Euro wollte dieser für seinen Klienten einstreichen. Gut möglich, dass ein solcher Wechsel bloß wegen des Geldes zustand gekommen wäre. Schließlich hätte der 22-Jährige die Teilnahme an der Champions League mit Schalke gegen den englischen Abstiegskampf eingetauscht.


Doch laut dem Bericht sollen auch zwei attraktivere Klubs Interesse an dem Schalker bekundet haben. Demnach könnte auch ein Wechsel zu Atlético Madrid oder dem FC Arsenal bevorstehen, die beide unlängst im Halbfinale der Europa League aufeinandertrafen - mit besserem Ausgang für die Spanier.


Vielleicht verzichtet Meyer bei solch lukrativen Aussichten ja auf Teile seines Handgeldes, denn sollte er tatsächlich in die spanische bzw. englische Hauptstadt wechseln, dürfte sein jährliches Salär auch nicht ohne sein.