Benjamin Pavard ist einer der großen Senkrechtstarter in dieser Saison. Der Abwehrmann des VfB Stuttgart weckt bereits bei vielen Topklubs Begehrlichkeiten. Sein Ex-Trainer René Girard prophezeit Pavard eine rosige Zukunft.


René Girard war der erste Trainer im Profigeschäft, der Benjamin Pavard das Vertrauen schenkte. Damals noch in Diensten des OSC Lille machte Pavard seine ersten Schritte auf dem höchsten fußballerischen Tableau. Inzwischen ist er beim VfB Stuttgart voll durchgestartet – und ist nach Meinung seines Ex-Förderers noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung.


„Wenn Benji eine gute WM spielt und viele Minuten bekommt, wird's schwer für den VfB, ihn zu halten“, wird Girard von der Bild zitiert. Und trotz alledem rät der 64-Jährige Pavard, noch ein Jahr in Stuttgart zu bleiben. „Macht er so weiter, landet er definitiv bald bei einem Top-Klub.“ Und dann wird es richtig teuer für die Interessenten.

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Senkrechtstarter: VfB-Mann Benjamin Pavard 


Von der steilen Entwicklung Pavards ist dessen Ex-Coach „nicht wirklich“ überrascht. „Höchstens von der Geschwindigkeit.“ Dass Pavard generell diese Qualität besitze, sei schon früh zu erkennen gewesen. „Er ist ein unglaublich kompletter Spieler. Er ist schnell, zweikampfstark, gut am Ball, hat einen guten rechten und einen guten linken Fuß. Er ist intelligent und für sein Alter schon wahnsinnig reif.“


Pavard steigerte seinen Marktwert inzwischen auf 25 Millionen Euro. Sein Vertrag beim VfB ist derzeit noch bis 2021 ausgelegt. ​Unter anderem soll der FC Bayern ein Auge auf den 22 Jahre alten Verteidiger geworfen haben.