​Im Winter leistete sich Borussia Mönchengladbach ein regelrechtes Tauziehen mit West Ham United. Grund war Reece Oxford, der von den Londonern früher als abgemacht an die Themse zurück beordert wurde. Nach intensiven Verhandlungen wurde die Leihe des Innenverteidigers um ein halbes Jahr verlängert. Nun steht Max Eberl ein erneutes Ringen ins Haus.


Bis zum 31. Januar zogen sich Anfang des Jahres die Verhandlungen mit dem Premier-League-Klub - bloß, um das englische Talent weitere sechs Monate am Niederrhein halten zu können. Allerdings absolvierte der 19-Jährige in der Rückrunde lediglich drei Einsätze. Danach setzte ihn ein Muskelfaserriss außer Gefecht.

Am Samstag könnte Oxford im letzten Heimspiel der Saison sein Abschiedsspiel für die Fohlen bestreiten. Stand jetzt wird der Abwehrspieler nach London zurückkehren, auch wenn die finale Klappe noch nicht geschlagen wurde. "Wir haben Planstellen, die wir versuchen zu besetzen. Dann werden wir sehen, was mit Reece passiert", erklärte Sportdirektor Max Eberl gegenüber dem kicker. "Es gab keine Gespräche mit West Ham. Wir haben aber weiter mit ihm Kontakt und versuchen mit ihm den Weg weiterzugehen - ohne zu wissen, was am Ende dabei rauskommt."


Oxford selbst scheint laut dem Blatt einem weiteren Leihgeschäft nicht abgeneigt zu sein. Eine feste Verpflichtung käme für die Fohlen aber nicht in Frage. West Ham fordert dem Vernehmen nach eine zweistellige Millionenablöse für das Juwel. Eine Summe, die Gladbach nicht gewillt ist, in Talente zu investieren.