Nach dem bereits feststehenden Wechsel von Marc-Oliver Kempf, der im Sommer ablösefrei zum VfB Stuttgart wechseln wirddroht dem SC Freiburg ein weiterer Verlust eines Stammspielers: Wie Mehmet Özkan, Präsident von Altinordu, verriet, steht Innenverteidiger Caglar Söyüncü vor einem Wechsel zu Arsenal London.


​Bereits im März berichtete die englische Presse über ein vermeintliches Interesse der 'Gunners' am 21-jährigen Abwehrspieler, der vor zwei Jahren für etwa 2,65 Millionen Euro von Altinordu zum SC Freiburg wechselte. Zwar wurde Söyüncü in der Vergangenheit immer wieder mit einigen Top-Klubs in Verbindung gebracht, doch die Entscheidung sei offenbar zugunsten der Nord-Londoner gefallen.


"Caglar Söyüncü steht vor einem Wechsel zu Arsenal", sagte Mehmet Özkan, Präsident von Söyüncüs Ex-Verein Altinordu, laut Goal während seiner Rede auf dem International Football Economic Forum am heutigen Donnerstag. Zudem werde man, unabhängig von der finalen Ablösesumme, an einem Transfer mitverdienen: "Arsenal hat bei uns Informationen zu seiner Jugendzeit eingeholt. Wir werden finanziell entschädigt, sollte er zu Arsenal wechseln."

Für einen Wechsel auf die Insel habe der 13-fache türkische Nationalspieler sogar dem FC Bayern abgesagt: "Bayern München will ihn ebenfalls, aber es wird ihn in die Premier League ziehen." ​Noch im März sagte Jochen Saier, Sportvorstand der 'Breisgauer', gegenüber dem kicker: "An Söyüncü hängt kein Preisschild. Es gibt keine Schmerzgrenze. In diesem Sommer ist er unverkäuflich, weil wir mit ihm den Weg weitergehen wollen und er das auch möchte."


Auch der Spieler selbst bekräftigte, wie wohl er sich in der Bundesliga fühle: "Ich fühle mich genau am richtigen Ort und denke nicht an einen Wechsel im Sommer." Seit seinem Wechsel zum SC Freiburg stieg der Marktwert von 2,25 Millionen Euro auf mittlerweile 12 Millionen Euro. Insgesamt absolvierte er unter Christian Streich 54 Pflichtspiele, am Samstag könnte sein insgesamt 50. Einsatz in der Bundesliga hinzukommen. Am vergangenen Spieltag fehlte er aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre, ist nun allerdings wieder einsatzbereit.