Emre Mor galt einst als großes Talent und war mit Vorschusslorbeeren nach Dortmund gewechselt, doch dort konnte er nie überzeugen. Als teuerster Neuzugang in der Geschichte von Celta Vigo wechselte der türkische Nationalspieler nach Spanien. Doch auch dort ist er nun offenbar am Tiefpunkt angelangt, denn er wurde für die restlichen Saisonspiele seines Vereines suspendiert.


Der Reviersport berichtet nun vom Eklat um Emre Mor in Spanien. Seit seinem Transfer zum spanischen Erstligisten im Sommer 2017 kam das gefeierte Talent dort gerade einmal zu 23 Einsätzen, wovon die meisten allerdings Kurzeinsätze waren. Einen Treffer konnte Mor dort zum Erfolg der Mannschaft beisteuern.


Ansonsten fiel der gebürtige Kopenhagener eher durch Disziplinlosigkeiten auf. In den letzten Monaten war Mor von seinem Cheftrainer bereits kritisiert worden. Er bemängelte dessen Einstellung und forderte ihn dazu auf, sich mehr in das Mannschaftsgefüge zu integrieren. Er erschien mehrfach unpünktlich zum Training, auch vor der Partie gegen den FC Sevilla in der Liga hielt er sich nicht an die Abmachungen und wurde folglich aus dem Kader gestrichen. 

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Mor soll vom Verein noch eine Chance erhalten haben, war sozusagen auf Bewährung. Am vergangenen Dienstag dann der Eklat: Im Mannschaftstraining lieferte er sich mit einem Mannschaftskollegen eine Auseinandersetzung, nachdem der 20-Jährige gefoult worden war. Nachdem er sich partout nicht beruhigen wollte, wurde er von Trainer Unzué in die Kabine geschickt. 


Am darauffolgenden Trainingstag fehlte Mor schließlich und soll in den verbleibenden Partien nicht mehr zum Einsatz kommen. Auch wenn der Abgang des Trainers zu Saisonende wahrscheinlich ist, wird Mor ein Kandidat für einen Verkauf im Sommer sein. Celta hofft dabei, einen Teil der Ablösesumme von 13 Millionen Euro zurückzuerhalten. Doch Mors Ruf wird ihm vorauseilen, wodurch dieses Vorhaben für Celta schwierig umzusetzen sein wird.