Mit seinem heroischen Siegtreffer gegen Arsenal und dem darauffolgenden ​Treuebekenntnis beim Torjubel, hat ​​Marouane Fellaini auf's Neue die Gespräche rund um seine vertragliche Situation erweckt. Die stockenden Verhandlungen könnten nun womöglich zu einem glücklichen Abschluss für alle Beteiligten kommen. 

​​Manchester Uniteds Manager Jose Mourinho machte nach dem Spiel am Sonntag deutlich, was die derzeitige Tendenz in dieser Thematik ist: "Ich denke dass ein Spieler, der nach einem Treffer das Vereinswappen greift, offensichtlich deutlich machen will, dass er bleiben möchte. Ich möchte dass er bleibt, der Verein möchte dass er bleibt und ich denke er wird bleiben. Wir sind nah dran (an einer Vertragsverlängerung, Anm.)."


Eine Entscheidung wird es jedenfalls noch in dieser Woche geben, denn laut der englischen Times steht die letzte Verhandlungsrunde in den kommenden Tagen an. Demnach sind beide Seiten aber - im Gegensatz zur Mourinho-Aussage - von einer Einigung weit entfernt.


Fellaini fordert einen neuen Zweijahresvertrag mit einem verbesserten Wochengehalt von 100.000 Pfund, zuvor wurde ihm aber nur ein Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison angeboten, die nur vom Verein gezogen werden kann.


Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird der 30-jährige hochgewachsene Mittelfeldspieler Manchester United im Sommer ablösefrei verlassen. Fellaini liegen Angebote von Galatasaray, Besiktas Istanbul und chinesischen Klubs or. Die Premier-League-Konkurrenz ist ebenfalls interessiert. Für den belgischen Nationalspieler bleibt aber nach wie vor ein United-Verbleib die optimale Variante.