​Nach 22 Jahren beim FC Arsenal, macht Arsene Wenger im Sommer Schluss. Auf der Suche nach einem Nachfolger, wollen die Verantwortlichen des Klubs offenbar keine Zeit verlieren. Angeblich sollen schon erste Gespräche laufen. Auch ein Manager aus der Bundesliga ist offenbar ins Visier der Gunners geraten.


Demnach beschäftigt man sich an der Themse wohl auch mit Ralf Rangnick. Einem Bericht von Sky Sports zufolge, soll der Sportdirektor von RB Leipzig offenbar in die engere Auswahl der Wenger-Nachfolge gerückt sein. Und der 59-Jährige kennt sich sowohl im sportlichen Bereich, als auch hinter den Kulissen aus.



Als Coach war der gebürtige Baden-Würtemberger u.a. für den VfB Stuttgart, Hannover 96, Schalke 04, die TSG Hoffenheim und RB Leipzig tätig. Doch auch als Funktionär nahm er massiven Einfluss auf die Geschicke von Red Bull Salzburg und seit 2016 RB Leipzig.


Eine solche Vita ist in der Premier League sicher gern gesehen, üben hier die Coaches die Tätigkeiten des Trainers und Sportdirektors meist in Personalunion aus. Zudem scheint sich Rangnick zuletzt nicht immer einig mit den restlichen Wortführern des Brauseklubs gewesen zu sein. 


Zwar besitzt Rangnick in Leipzig noch einen Vertrag bis 2021, allerdings ließen sich sicher Mittel und Wege finden, den ehemaligen Spieler dennoch an die Themse zu transferieren. Der FC Arsenal wäre die erste Station im Ausland für den aktuellen Sportdirektor. Und die Philosophie der Gunners scheint Rangnick im Blut zu liegen.