Horst Heldt will offenbar noch am Dienstag seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg bekannt geben. Der Hannover-Manager hatte eine Beförderung zum Geschäftsführer bei 96 abgelehnt und soll nun ab der kommenden Saison für die Wölfe tätig sein. Die Heldt-Verpflichtung bedeutet gleichzeitig das Aus für VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe.


​Was sich bereits angedeutet hatte, soll schon am heutigen Dienstag (24. April) Gewissheit werden: Horst Heldt will Hannover 96 zum Ende der Saison verlassen und neuer Geschäftsführer Sport bei Nordrivale VfL Wolfsburg werden. Das berichtet zumindest Sportbuzzer


Demnach habe der 48-Jährige Hannover bereits über seine Wechselabsichten informiert. Heldt soll ein unterschriftsreifes Vertragsangebot von den Wölfen vorliegen haben und Nachfolger des in Wolfsburg umstrittenen Sportdirektors Olaf Rebbe werden. Für den 39-Jährigen würde das trotz Vertrag bis 2019 das Aus beim VfL bedeuten.


Mit von der Leine in die Autostadt soll auch Hannovers Sportlicher Leiter Gerhard Zuber wechseln. Schon am Dienstagvormittag hatte die Neue Presse von einer ​vermeintlichen Ablöseforderung für das Duo von fünf Millionen Euro gesprochen. Bei 96 soll zunächst der Schweizer und Kind-Vertraute Martin Andermatt die Aufgaben der beiden übernehmen. 


Heldt ist nach seinem Aus auf Schalke seit März 2017 für Hannover tätig und sollte dort eigentlich zu Anfang der Woche einen neuen Vertrag unterschreiben, der ihn zum Geschäftsführer befördert hätte. Allerdings war es dem 48-Jährigen wohl ein Dorn im Auge, dass er dennoch keine Entscheidungshoheit über Transfers bekommen hätte.


Zuber arbeitet schon seit Stuttgarter Zeiten mit Heldt zusammen und war auch auf Schalke als Sportdirektor tätig. Der 42-jährige Österreicher gilt als Heldts rechte Hand. Wie der öffentliche Zirkus beim VfL ankommt bleibt abzuwarten. Die Wölfe stecken drei Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf und haben am kommenden Samstag das direkte Duell mit dem HSV (15.30 Uhr) vor der Brust.