​Bei RB Leipzig schrillen nach dem 2:5-Debakel gegen die TSG 1899 Hoffenheim die Alarmglocken. Als nun Sechstplatzierter mit 47 Punkten rückt die Champions-League-Qualifikation in weite Ferne, zudem droht man sogar die Europa-League-Ränge zu verlieren. Sportchef Ralf Rangnick schwenkt deshalb auf den Krisenmodus um, was die anstehenden Vertragsgespräche anbelangt.


Ralph Hasehüttls Kontrakt läuft im Sommer 2019 aus, Star-Stürmer Timo Werner ist nur noch bis 2020 gebunden. Deshalb wurde in den letzten Wochen vermehrt die Situation der beiden wichtigen Personalien vermehrt thematisiert.

Vertragsgespräche wird es aber in Anbetracht der brenzligen sportlichen Situation erst am Ende der Saison geben, wie Rangnick nach der gestrigen-Partie laut der Leipziger Volkszeitung bestätigte: "Wir haben dem Trainer gesagt, dass wir die komplette Konzentration für die letzten drei Spiele brauchen. Das gilt auch für die Spieler, Timo Werner oder den ein oder anderen. Wir werden jetzt bis zum Saisonende keine Vertragsgespräche führen, sondern die Gespräche unmittelbar nach Saisonende aufnehmen."


Im nächsten Spiel wird die Leipziger Truppe versuchen, gegen die abstiegsbedrohten Mainzer den Anschluss auf die Champions-League-Plätze nicht komplett zu verlieren. Bis dahin wird man vor allem darüber nachdenken müssen, wie die Abwehr-Anfälligkeit behoben werden kann.