​Zwölf Punkte sind noch zu holen, acht beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz. Der 1. FC Kaiserslautern ist kaum noch zu retten und kann schon für die dritte Liga planen. Den Pfälzern droht beim Gang in die Bedeutungslosigkeit der nächste Umbruch.


Den "Roten Teufeln" droht bei einem Abstieg der Wegbruch einer kompletten Achse. Kaum ein Spieler hat einen Vertrag für die dritte Liga. Doch es gibt auch Hoffnung. Laut einem Bericht der Wormser Zeitung hat Ersatzkeeper Jan-Ole Sievers bereits einen neuen Kontrakt, der auch für die dritte Liga gilt, unterschrieben. Auch Halil Altintop wird den schweren Gang mit antreten. Der Türke kehrte im Winter in die Pfalz zurück und unterschrieb auch für Liga drei. Zudem erklärte Giuliano Modica gegenüber Der Betze brennt, dass er dem Verein treu bleibt.



Doch viel mehr bleiben - Stand jetzt - nicht übrig. Lediglich Manfred Osei Kwadwo oder Patrick Salata, so spekuliert das Blatt, könnten ebenso einen gültigen Vertrag für die dritte Liga haben. Der Rest wird den Verein wohl verlassen. Boris Notzon und Co. werden also vermehrt auf die Jugend setzen müssen. 


Die Zielsetzung ist jedoch auch unter diesen bitteren Voraussetzungen klar: die direkte Rückkehr in die zweite Bundesliga. Noch können die FCK-Akteure den Abstieg verhindern. Allerdings sind dafür beinahe schon vier Siege aus den letzten vier Spielen nötig. Zusätzlich ist das Team von Michael Frontzeck auf Schützenhilfe der anderen Klubs angewiesen. Eine Herkulesaufgabe.