​Borussia Mönchengladbach steht in der Bundesliga vier Spieltage vor Saisonende zwar auf einem durchaus ordentlichen achten Tabellenplatz, konnte die eigenen Erwartungen vor allem in der Rückrunde zuletzt allerdings nicht mehr regelmäßig erfüllen. Auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag äußerten sich nun Manager Max Eberl und Cheftrainer Dieter Hecking zu dem Thema und kündigten dabei einige Veränderungen zur neuen Saison an. 


Borussia Mönchengladbach wird die laufende Bundesligasaison in den letzten vier Spieltagen wohl ruhig beenden und sich am Ende voraussichtlich zwischen Platz acht und zehn und somit im sogenannten "Niemandsland" der Tabelle einpendeln. Auch wenn eine solche Platzierung durchaus der Qualität des Kaders entspreche, wie Manager Max Eberl zuletzt mehrfach betonte, darf es gerade spielerisch doch ein wenig mehr sein. Vor allem in der Rückrunde konnten die "Fohlen" gerade spielerisch bei weitem nicht immer überzeugen, weshalb sowohl Eberl als auch Chefcoach Dieter Hecking auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag einige Veränderungen zur neuen Spielzeit ankündigten.


"Wir werden im Sommer versuchen, der Mannschaft das eine oder andere Mosaiksteinchen hinzuzufügen. Aber viel wichtiger ist, dass uns der Kader, den wir jetzt schon haben, auch wirklich einmal dauerhaft zur Verfügung steht", erklärte Hecking und verwies dabei auf das große Verletzungspech der Gladbacher in dieser Saison, das sich auch im kommenden Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg wieder bemerkbar macht. "Wenn uns alle Spieler dauerhaft zur Verfügung gestanden hätten, wäre das Bild ein anderes. Davon bin ich überzeugt. Gleichzeitig ist es aber auch richtig, dass man uns für die Spiele gegen Berlin und München kritisieren darf." 

Auch Manager Eberl schlug in die gleiche Kerbe und stellte einige Umstellungen in Aussicht. "Wir werden uns im Sommer in Ruhe Gedanken machen, was zu tun ist. Diese Zeit für eine ausführliche Analyse muss man uns geben. Wir werden an einigen Stellschrauben drehen, aber wie viele Veränderungen es insgesamt werden, kann ich nicht prognostizieren", so der 44-Jährige. Einen großen Umbruch schloss der Manager derweil jedoch aus. "Vom Begriff des radikalen Umbruchs will ich mich aber distanzieren. Wir müssen keine radikalen Umbrüche vornehmen, sondern die richtigen Entscheidungen für Borussia treffen."


Nicht zur Debatte steht, was die Änderungen angeht, allerdings der Posten des Cheftrainers. Die Frage, ob Dieter Hecking auch in der kommenden Spielzeit zumindest zum Saisonbeginn als Trainer der "Fohlen" an der Seitenlinie stehen wird, beantwortet Eberl mit einem klaren und eindeutigen "Ja".