​Am 25. April wird es in der UEFA Champions League für Bayern München und Real Madrid so richtig ernst: beide Teams treffen sich im Hinspiel des Halbfinals in der Allianz-Arena, während eine Woche später das Rückspiel in Madrid ansteht. Zinédine Zidane äußerte sich bereits zur bevorstehenden Partie, wie die spanische Zeitung Marca (via Sport Bild) berichtete.


Die Generalprobe für das Spiel in München ist den Madrilenen nicht komplett gelungen: im Auswärtsspiel bei den Basken aus Bilbao holte die Mannschaft des französischen Cheftrainers lediglich einen Punkt. Somit rangiert man drei Punkte hinter Atlético Madrid auf dem dritten Tabellenplatz, zumal die ungeliebten Lokal-Rivalen noch eine ausstehende Partie zu bestreiten haben.

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"Titel bis auf den Tod verteidigen" - Zidane formuliert eine klare Kampfansage in Richtung München


Die Bayern werden ihre Generalprobe am Samstag um 15:30 Uhr in Hannover bestreiten, zumal im Zuge des schon feststehenden Meistertitels davon auszugehen sein wird, dass Jupp Heynckes diverse Top-Stars für die Champions League schont.


Trotz der etwas schwächeren Liga-Saison scheinen Ronaldo, Zidane und Co. wild entschlossen, den Titel in der Königsklasse auch ein zweites Mal zu verteidigen. "Wir haben das Halbfinale erreicht. Wir haben etwas sehr Schönes vor uns", so Zidane auf der Pressekonferenz, bevor der ehemalige Weltklasse-Mittelfeldspieler erst so richtig deutlich wurde. "Wir sind in Form. Wir werden unseren Titel bis zum Tod verteidigen!"


Letztlich könnte es auch um Zidanes eigene Zukunft gehen, schließlich wird man in dieser Spielzeit weder im Pokal, noch in der spanischen Liga erfolgreich sein. Mit 15 Toren und zwei Torvorlagen in der Königsklasse ist Zidanes Top-Star Cristiano Ronaldo jedenfalls schon auf Betriebstemperatur. Auf ihn werden die Münchner besonders aufpassen müssen. Er wird in München auf dem Rasen stehen, zumal Zidane seine Aufstellung auch sonst nicht grundlegend verändern dürfte. "Wir haben fünf Tage, um uns auf die Partie gegen Bayern vorzubereiten. Wir werden weder etwas ändern, noch etwas Komisches machen", so der 45-Jährige.