Niko Kovac stellte vor Kurzem klar, ​dass er in der kommenden Saison den FC Bayern als Cheftrainer betreuen wird. Im Gegenzug muss sich Eintracht Frankfurt auf die Suche nach einer adäquaten Nachbesetzung machen. SGE-Sportchef Fredi Bobic verfällt im Zuge dessen keineswegs in Panik.


Wer die Nachfolge von Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt antreten wird, ist bisher noch nicht bekannt. Sportchef Fredi Bobic und Gehilfen sondieren den Markt nach Alternativen. Laut Sport1 ist Slaven Bilic derzeit Kronfavorit auf die im Sommer vakante Stelle. Bobic selbst lässt sich keine Tendenz entlocken.


„Ich habe einen Plan und weiß, wie ich vorgehe. Mit Sicherheit gehe ich so vor, dass es keiner mitkriegt“, gibt Bobic gegenüber dem kicker zu Protokoll. „Ich mache meinen Job, und ich weiß, wie ich ihn zu tun habe.“ Wie lange die Verkündung der Kovac-Nachfolge auf sich warten lässt, wollte der Manager nicht verraten.

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Slaven Bilic gilt als Wunschkandidat der Eintracht



Eine „Zeitschiene“ wolle Bobic nicht vorgeben. „Natürlich fangen wir nicht bei null an. Zum Scouting gehört auch das Trainerscouting.“ Das finde „ganz normal“ und „durchlaufend“ statt. „Du musst immer vorbereitet sein und wissen, wer auf dem Markt ist.“ Mit dem Einzug in das DFB-Pokalfinale scheint nun auch geklärt, dass Kovac die Saison in Frankfurt beenden wird.


Unlängst machten Spekulationen die Runde, Frankfurt werde sich bei einer anhaltenden Negativserie vorzeitig von Kovac trennen. Die noch ungeklärte Trainerfrage nimmt laut Bobic ebenfalls keinen Einfluss auf die Kaderplanung für die nächste Saison: „Eintracht Frankfurt ist ein sehr guter Verein, der gute Möglichkeiten für die Zukunft besitzt. Dementsprechend ist das vielleicht eine kleine Geschichte, aber nicht entscheidend.“ Man sei bei den Planungen „in vielen Sachen schon ziemlich weit“.