​Neben dem sportlich eher mauen 1:1 daheim gegen Hannover 96, musste der VfB Stuttgart am Samstag auch personelle Rückschläge einstecken. So musste Verteidiger Andreas Beck verletzungsbedingt vorzeitig das Feld räumen. Auch Benjamin Pavard ging angeschlagen aus der Partie. Während es für Pavard Entwarnung gab, ist die Saison für Beck beendet.


Die anfänglichen Sorgen um Benjamin Pavard bestätigten sich nicht. Der VfB vermeldete nun, dass der französische Abwehrspieler beim 1:1 gegen Hannover lediglich eine Bänderdehnung im Sprunggelenk davontrug und möglicherweise gar am Wochenende gegen Werder Bremen wieder einsatzfähig ist.

Wesentlich bitterer gestaltete sich die Diagnose von Andreas Beck, der zur Halbzeit ausgewechselt werden musste. Wie die Schwaben nun via Twitter bestätigten, zog sich der Außenverteidiger eine Teilruptur des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu, was logischerweise das Saison-Aus für den 31-Jährigen bedeutet.

"Das ist eine bittere Nachricht für Andreas Beck persönlich und natürlich auch für uns als Club", erklärte Sportvorstand Michael Reschke auf der Vereins-Homepage. "Andi hat uns in den vergangenen Monaten mit seiner Erfahrung viel Stabilität verliehen und war auf und neben dem Platz eine ganz wichtige Stütze des Teams. Wir wünschen ihm für die anstehende Reha-Phase alles Gute und sind davon überzeugt, dass er diesen Rückschlag mit seiner positiven und professionellen Art schnell wegstecken wird."


Nach einer beeindruckenden Serie unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut geht es sportlich für den VfB in dieser Saison vermutlich um nichts mehr. Weder nach oben, noch nach unten scheint noch irgendetwas möglich. Der Aufsteiger scheint auf dem besten Wege, sich wieder in der Bundesliga zu etablieren.