​Werder Bremen und RB Leipzig trennten sich am aktuellen Bundesliga-Spieltag 1:1 und teilten sich so die Punkte. In puncto Tabelle können die Bremer mit diesem Punkt sicherlich mehr leben, schließlich stehen die Werderaner derzeit auf dem 12. Tabellenrang, während die Leipziger auf dem 5. Platz um die Teilnahme an der Champions League kämpfen müssen.


Aus einem Statement von RB-Trainer Hasenhüttl war herauszuhören, dass er mit dem Spielstil seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten letzten Endes wenig zufrieden war: "In der ersten Halbzeit gab's den Versuch, die Blutung der neun Gegentore in zwei Spielen zu stillen. Wir wollten passiv agieren und uns defensiv ordnen. Aber das ist nicht unsere Art – das hat man gemerkt. Nach der Halbzeit war klar: Wir müssen uns straffen und offensiver werden", so der 50-Jährige. Schließlich erzielten die Sachsen in der zweiten Halbzeit in Person von Ademola Lookman dann auch das Tor.

"Beide Teams wollten unbedingt gewinnen und hätten als Sieger vom Platz gehen können. Deswegen ist das Unentschieden okay", ergänzte der RB-Trainer. Kevin Kampl betonte im Interview den Kampf, den die Mannschaft bis zum Ende der Saison leisten müsse, um die Saisonziele zu erreichen.


Maximilian Eggestein vom Team des Gastgebers wurde hingegen zum Fußball-Philosophen und sagte: "Mit etwas Pech verlieren wir, mit etwas Glück gewinnen wir." Max Kruse formulierte dies dann schon etwas offensiver. "Heute wäre definitiv mehr drin gewesen, nicht nur aufgrund der ersten Halbzeit. Mit einem Sieg wären wir ganz sicher durch gewesen, so sind wir es nur sicher", so der 30-jährige Angreifer der Bremer. 

Florian Kohfeldt kann mit dem Punktgewinn gegen ein Top-Team der Liga durchaus zufrieden sein und betonte dies auch im Gespräch nach der Partie. "Das war nah an dem, was wir spielen wollen", so der Werder-Coach. RB empfängt am nächsten Spieltag schließlich die TSG Hoffenheim, während die Bremer nach Stuttgart reisen.