​Vizemeister RB Leipzig musste am Donnerstagabend im Europa-League-Viertelfinale die Segel streichen. Nach dem 1:0-Heimerfolg im Hinspiel unterlagen die 'Roten Bullen' im Rückspiel gegen Olympique Marseille mit 2:5. Sportchef Ralf Rangnick kündigte im Vorfeld der Partie Gespräche mit Cheftrainer Ralph Hasenhüttl über eine Vertragsverlängerung an.


In den vergangenen Wochen hielt sich Hasenhüttl beim Thema Vertragsverlängerung weitestgehend zurück. "Ich habe im Dezember noch nicht gewusst, in welche Richtung es weitergehen soll", erklärte der 50-Jährige auf der Pressekonferenz am vergangenen Sonntag. 

Die Entwicklung der Mannschaft in den letzten Monaten habe ihm jedoch gezeigt, dass in Leipzig "noch vieles möglich" sei. 


Deshalb ​steht Hasenhüttl einer vorzeitigen Verlängerung seines im Sommer 2019 auslaufenden Vertrags nun positiv gegenüber. "Ich habe meine Bereitschaft dahin gehend signalisiert", betonte der RB-Coach. "Jetzt ist der Verein am Zug, mir ein Angebot zu unterbreiten. Das ist bisher noch nicht passiert." 

"Er hat uns mitgeteilt, dass er sich vorstellen kann, über die Saison hinaus zu bleiben. Das hat mich gefreut", sagte Rangnick gegenüber Sky. Der Sportchef wolle "den Ball aufnehmen" und zeitnah Gespräche mit dem Leipziger Übungsleiter führen. "Nächste Woche ist eine normale Woche. Da sollte sich die Möglichkeit ergeben, dass man sich zusammensetzt", gab der 59-Jährige zu Protokoll.