Aaron Hunt gilt als einer der sichersten Wechselkandidaten im kommenden Sommer. Inzwischen ist er in der Offensive des Hamburger SV aber wieder fester Bestandteil. Der Deutsch-Brite selbst lässt seine Zukunft am Volkspark offen.


Eine Entscheidung, wie es mit Aaron Hunt über den Sommer hinaus weitergeht, ist offenbar noch nicht gefallen. „Momentan ist es schwer zu sagen. Richtig konkrete Gedanken habe ich mir noch nicht gemacht. Es ist auch nicht so, dass es mich täglich beschäftigt. Ich schaue, was passiert“, sagt der Offensivmann gegenüber der Bild. Sein Vertrag in der Hansestadt läuft in wenigen Wochen aus.


Durch den 3:2-Erfolg am vergangenen Spieltag über Schalke 04 reichte der HSV die rote Laterne wieder an den 1. FC Köln. Fünf Punkte Rückstand haben die Rothosen aktuell auf den Relegationsplatzinhaber Mainz 05. Bei noch fünf Rest-Spieltagen eine Mission, die nicht unerfüllbar scheint. So lautet auch Hunts Credo.

Hamburger SV v Hertha BSC - Bundesliga

Aaron Hunt (l.) drängte sich zuletzt wieder in den Vordergrund



„Die Mannschaften vor uns siegen auch nicht Woche für Woche“, sagt Hunt. „Wir müssen jetzt eine Serie starten. Dann bin ich mir sicher, dass wir Mainz – oder einen anderen Klub – einholen können.“ ​Wie schon Lewis Holtby, lobt auch Hunt die Arbeit des neuen Trainers Christian Titz, der „einen großen Anteil“ an der Wiederauferstehung des HSV habe. „Es ist seine Spielidee. Wir versuchen, sie umzusetzen. Auch gegen Hertha (1:2; Anm. d. Red.) und Stuttgart (1:1; d. Red.) waren wir kurz vor einem Erfolg. Da hat dann der letzte Tick gefehlt.“


Hunt findet Gefallen an der Art, wie der HSV Fußball spielt. Auch wenn diesen Fußball viele den Hamburgern nicht zugetraut haben und bei einigen die letzte Überzeugung gefehlt habe. „Jetzt hat jeder gesehen, dass wir so spielen können. Es ist die Qualität des Trainers, wenn man das so schnell umsetzen kann“, so das weitere Lob für Titz, der im Trainingsalltag „sehr viel“ richtig gemacht habe. „Es war nicht zu erwarten, dass es so schnell geht.“