Doch keine Rote Karte und Sperre gegen Nils Petersen. Der Freiburger Stürmer, der im Bundesliga-Spiel gegen den FC Schalke 04 vom Platz gestellt wurde, hat mit Erfolg Berufung eingelegt. Das Bundesgericht des DFB gab Petersen am Freitagmorgen recht und annullierte die Rote Karte sowie die Sperre.


Nils Petersen hat seine Gelb-Rote Karte im Spiel gegen den FC Schalke 04 mit Erfolg angezweifelt und -geklagt. Das Bundesgericht des DFB gab die Entscheidung am Freitagmorgen bekannt. "Die Gelbe Karte wurde in seinem Rücken gezeigt. Es ist nach Ansicht des Bundesgerichts unstrittig, dass der Schiedsrichter den Spieler ordnungsgemäß verwarnen wollte, Nils Petersen dies aber nicht wahrgenommen hat. Damit wurde die Gelbe Karte nicht rechtswirksam", erklärte der Vorsitzende Achim Späth die rechtskräftige Entscheidung. "Eine solche 'stille Verwarnung' kann keine Grundlage für einen späteren Platzverweis sein."

Vor dem DFB-Sportgericht war der SC Freiburg mit der Klage noch gescheitert, das Bundesgericht des DFB als nächsthöhere Instanz gab den Breisgauern jedoch recht. Beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15:30 Uhr) kann SCF-Trainer Christian Streich daher auf seinen zuverlässigsten Knipser zählen.