​Der FC Liverpool besiegte Manchester City ​mit 3:0 im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales. Zu unschönen Szenen kam es dabei vor der eigentlichen Partie. Fans der 'Reds' hatten den Mannschaftsbus der 'Sky Blues' mit schweren Gegenständen, Flaschen und Rauchbomben beworfen. Pep Guardiola fand auf der anschließenden Pressekonferenz scharfe Worte für die Aktion.


Leicht eingeschüchtert wirkte der aktuelle Tabellenführer der englischen Premier League auf dem Platz. Dabei könnte diese Einschüchterung schon bei der Ankunft in Liverpool begonnen haben. Die Mannschaft von Pep Guardiola wurde von einigen Fans des FC Liverpool unschön empfangen, wie im Video zu sehen ist. Jürgen Klopp hatte sich für die Aktion bereits im Namen des Vereins entschuldigt.

Guardiola war auf der Pressekonferenz verwundert, dass die geplante Aktion der Fans vollzogen werden konnte, denn es war bereits bekannt, dass so etwas passieren würde. "Wenn die Polizei also weiß, dass sowas von den Fans von Liverpool kommt, dann versucht man es doch zu vermeiden", wird der Katalane von Welt zitiert. "Ich habe das von den Fans nicht erwartet", ergänzte der 47-Jährige, der mit seiner Mannschaft im letzten Jahr früh in der Champions League gegen die AS Monaco ausschied und in diesem Jahr gegen den FC Liverpool den Kürzeren ziehen könnte. Parallelen zog Guardiola hinsichtlich des Bus-Vorfalls auch zum BVB.

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Fan-Aktion der 'Reds': Die Polizei schien gestern Abend machtlos zu sein.



"Vor einem Jahr gab es den Anschlag in Dortmund und jetzt kommen wir hierher, um Fußball zu spielen und deswegen verstehe ich das nicht. Es ist nichts passiert, aber ich hatte das von solch einem ruhmreichen Verein wie Liverpool nicht erwartet. Es sind ja nur vereinzelte Fans. Aber hoffentlich wird so etwas nicht mehr passieren", so der ehemalige Trainer des FC Barcelona und Bayern München. Ob es zum Rückspiel in Manchester zu einer Rachetat kommt, bleibt abzuwarten. Sportlich stehen die 'Citizens' im Rückspiel jedenfalls vor einer Herkulesaufgabe.