​Der Höhenflug des SV Werder Bremen ist nicht nur eng mit dem Namen Florian Kohfeldt verknüpft, sondern auch ein Verdienst der starken Leistungen von Zlatko Junuzovic. Der Bremer Kapitän war beim 2:1-Sieg über die Frankfurter Eintracht einmal mehr entscheidender Akteur seines Teams. Doch die Zukunft des Österreichers bleibt weiter ungeklärt.


Nach dem Erfolg über die Frankfurter stimmte Kohfeldt eine Lobeshymne auf seinen Kapitän an. "Er hat zwei Tore erzwungen, viel gearbeitet und ist immer da gewesen, wo wir ihn haben wollten. Er hat gezeigt, wie wertvoll er für uns ist", erklärte der Werder-Coach in der Mixed Zone. Keine Frage: Nach einem Formtief hat Junuzovic zurück zu alter Stärke gefunden - dabei lässt sich der 30-Jährige auch durch seine unsichere Zukunft nicht aus dem Konzept bringen.


Der Vertrag des Standardspezialisten läuft zum Saisonende aus. Gespräche über eine Verlängerung haben die Werder-Verantwortlichen mit dem Spieler und seiner Entourage bereits geführt, doch eine Einigung ist noch nicht in Sicht. Je mehr Tage vergehen, desto wahrscheinlicher wird ein Abschied des Österreichers.


Angebote aus den USA


Passend dazu meldet der WeserKurier, dass Junuzovic bereits zwei Angebote anderer Vereine vorliegen hat - aus den USA, die laut dem Medium ein Traumziel für Junuzovic darstellen würden. Bei einem Verein soll es sich um Orlando City SC handeln, der sich bereits in der Vergangenheit für den Rechtsfuß interessierte. Der Klub aus Florida, der im Winter schon den Ex-Bremer Lamine Sané verpflichtete, soll Junuzovic ein Jahresgehalt von zwei Millionen Euro bieten - mit Prämien würden dem Mittelfeldakteur sogar 2,4 Millionen Euro per annum winken.

Diese Summe entspricht in etwa Junuzovic' derzeitigem Gehalt am Osterdeich - bei einer Verlängerung müsste er jedoch wohl deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. Nicht nur das spricht für einen Abgang des Spielführers: Der WeserKurier berichtet weiterhin, dass innerhalb der Mannschaft das Gerücht umgeht, dass Junuzovic bereits einen neuen Vertrag bei einem anderen Verein unterschrieben hat. Wie viel Wahrheit dahinter steckt, müssen allerdings die kommenden Wochen zeigen.