​Mit dem SV Werder Bremen und Eintracht Frankfurt traten am heutigen Sonntagnachmittag zwei formstarke Teams an, die in dieser Partie das Maximum herausholen wollten. Letztendlich wurde mit einem großen Patzer das Spiel zugunsten einer Mannschaft entschieden. 


Beide Trainer vollzogen im Vergleich zum letzten Bundesligaspiel zwei Änderungen. Während bei den 'Adlern' Timothy Chandler und Marco Russ in die Startelf zurückkehrten, brachte Werder Zlatko Junuzovic und Milos Veljkovic zurück. 

SV Werder Bremen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Zlatko Junuzovic erzielte das erste Tor des Tages


Es entwickelte sich eine ausgeglichene temporeiche Partie, in der beide Mannschaften spielerische Lösungen suchten. Die Hausherren kamen aber in der 28. Minute verdient zur Führung, indem ein von Thomas Delaney stark vorbereiteter Junuzovic-Schuss durch Frankfurts Makoto Hasebe ins eigene Tor gelenkt wurde.


Eintracht Frankfurt übernahm für die restliche erste Hälfte die Kontrolle, konnte aber unter anderem wegen der überragenden Leistung von Werder-Keeper Jiri Pavlenka nicht ausgleichen. Zudem ist auch erwähnenswert, dass aufseiten der Bremer Ludwig Augustinsson und bei den Frankfurtern Ante Rebic verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten.

SV Werder Bremen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Luka Jovic lässt sich nach seinem Ausgleichstreffer feiern


Kurz nachdem Ishak Belfodil ganz knapp an Frankfurts Torwart Lukas Hradecky scheiterte, konnten die Gäste in der 53. Minute ihre Bemühungen in einen Ausgleich ummünzen, der durch den in den letzten Wochen formstarken Luka Jovic erzielt wurde. Der Serbe verwandelte stark nach einer brillanten Hacken-Vorlage von Kevin-Prince Boateng. Vier Minuten danach gelang Jovic fast der zweite Treffer, doch Pavlenka parierte überragend.


Die Partie nahm etwas vom Tempo ab, doch in der 79. Minute kam das spielentscheidende Kuriosum: Eintracht-Verteidiger Marco Russ versuchte eine Flanke von Zlatko Junuzovic zu klären, doch der eigentlich leichte hohe Ball sprang Hradecky aus den zum Fang ausgerichteten Händen ins eigene Tor. Was für ein Patzer...


Und auf diese Art und Weise hat es Eintracht Frankfurt verpasst, auf den vierten Tabellenplatz zu klettern. Die Bremer auf der anderen Seite geraten mit diesem Sieg wieder in das Europa-League-Fieber, denn der Abstand auf die qualifizierenden Plätzen beträgt nun nur noch sechs Punkte!