Laut der englischen Zeitung Daily Mail soll der FC Arsenal sich um eine Verpflichtung eines Abwehrspielers vom SC Freiburg bemühen. Die Rede ist vom türkischen Nationalspielers Caglar Söyüncü, der schon seit einiger Zeit das internationale Interesse auf sich zieht.


Der ehemalige BVB-Scout Sven Mislintat soll die Entwicklung des Youngsters bereits seit Längerem genau verfolgen. Der Abwehrspieler sei von Arsenal bereits mehrfach beobachtet worden, wie weltfussball.de berichtet. Zuletzt wurden Häscher der Londoner beim 1:0-Erfolg der Türken über Irland auf der Tribüne gesichtet - Söyüncü spielte 90 Minuten. In London könnte der Innenverteidiger die Nachfolge von Per Mertestacker und Laurent Koscielny antreten. Die "Gunners" wären demnach bereit, knapp 35 Millionen für den Innenverteidiger hinzulegen.


Söyüncü kam 2016 für vergleichsweise läppische 2,65 Millionen Euro aus seiner Heimat zum Sportclub nach Freiburg. Sollte es zu diesem spektakulären Deal kommen, würde die kolportierte Summe einen neuen Transferrekord für die Freiburger bedeuten. Den bisherigen Bestwert hält Maximilian Philipp, der im Sommer 2017 für 20 Millionen Euro zu Borussioa Dortmund wechselte.


Beim SC Freiburg wurde Söyüncü ziemlich schnell zum Liebling der Fans. Durch seinen Einsatz und seine Unbekümmertheit spielte er sich fortan in die Stammelf des Erstligisten. Auch  kleinere Fehler in manchen Spielen brachten ihn nicht aus der Ruhe, stattdessen kam er immer wieder umso stärker in den daraufliegenden Spielen zurück. Für den SC Freiburg wäre der Abgang sicherlich spielerisch wie menschlich ein grosser Verlust.

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