Beim Transfer von Stefan de Vrij zu Lazio Rom kam es im Sommer 2014 zu einem Kuriosum. Statt die Ablösesumme auf das Konto des abgebenden Vereins Feyenoord Rotterdam zu überweisen, landete die Kohle bei einem Betrüger.


Heutzutage muss man wirklich auf alles gefasst sein. Bei der Verpflichtung des niederländischen Nationalspielers Stefan de Vrij vereinbarte Lazio mit dem abgebenden Verein Feyenoord eine Ablöse in Raten. Fünf Millionen Euro sollten direkt gezahlt werden, weitere zwei Millionen später.



Wie die italienische Zeitung Il Tempo nun berichtet, fiel Lazio Rom daraufhin auf einen Betrüger rein. Die Verantwortlichen des italienischen Erstligisten gingen einer Phishing Mail auf den Leim. Die Bosse glaubten dem Inhalt der Mail und überwiesen den Restbetrag an die dort angegebene Kontonummer. Der Betrüger hatte offenbar Kenntnis von den Rahmenbedingungen des de Vrij-Deals. 


Wochen später wunderte man sich in Rotterdam über die fehlende Zahlung der Römer. Doch die wähnten sich im Glauben, den Betrag längst überwiesen zu haben. In der Folge wurde eine Ermittlung eingeleitet. Die zwei Millionen Euro sollen dem Bericht zu Folge auf einem holländischen Konto aufgespürt worden sein.