​Im vergangenen Juli gingen der 1. FC Köln und Eigengewächs Marcel Hartel getrennte Wege. Nach 15 Jahren beim 'Effzeh' wechselte der offensive Mittelfeldspieler zum 1. FC Union Berlin, wo er einen Vertag bis 2020 unterschrieb. Die Domstädter sicherten sich beim Transfer eine Rückkaufoption, die im Sommer 2019 gezogen werden kann. In den Planungen für die kommende Saison spielt der 22-Jährige keine Rolle. 


"Nach meiner langen Zeit in Köln freue ich mich auf eine neue Herausforderung bei einem neuen Verein in einem anderen Umfeld", erklärte Hartel bei der Bekanntgabe seines Wechsels. Die positive Entwicklung der 'Eisernen' "möchte ich in den kommenden Jahren mitgehen und mitgestalten", so der Offensivspieler. Beim Zweitligisten schaffte es der 22-Jährige auf Anhieb zum Stammspieler und zählte in der Hinrunde zu den wichtigsten Leistungsträgern. 

Der Trainerwechsel spielte dem Ex-Kölner allerdings nicht in die Karten. Unter André Hofschneider, der das Traineramt Anfang Dezember von Jens Keller übernommen hatte, kam Hartel in den vergangenen Wochen oftmals nur als Einwechselspieler zum Zug. Frank Aehlig, seines Zeichens Leiter des Lizenzbereiches beim 'Effzeh', ließ gegenüber dem GEISSBLOG.KOELN verlauten, dass die Leistungen von Hartel genau beobachtet werden.


Eine Rückholaktion nach der laufenden Saison stehe allerdings nicht zur Debatte. Die 'Geißböcke' könnten sich zwar um den offensiven Mittelfeldspieler bemühen, die Ablöse würde unter Umständen jedoch höher ausfallen, als die festgeschriebene Summe für das nächste Jahr. Im Sommer 2019 haben die Domstädter die Möglichkeit, das Eigengewächs per Rückkaufoption an den Rhein zurückzuholen. Über die Höhe der vereinbarten Ablöse ist allerdings nichts bekannt.