Ende November erfolgte die Schocknachricht für Edgar Prib: Der Kapitän von Hannover 96 zog sich im Training eine Re-Ruptur des rechten vorderen Kreuzbands zu. Ob er in diesem Jahr in einem Pflichtspiel auf dem Platz stehen wird, ist ungeklärt. So gut wie geklärt ist hingegen seine Zukunft am Maschsee.


In dieser schweren Zeit will Hannover 96 seinen Kapitän Edgar Prib nicht fallen lassen. Der Vertrag des linken Mittelfeldspielers läuft am 30. Juni 2018 aus. Geplant war schon seit Längerem, dass das Arbeitspapier ungeachtet der Verletzung noch mal ausgeweitet werden soll. Laut kicker fehlen nur noch die Unterschriften unter einem neuen Einjahresvertrag.

​Ende Februar musste sich Prib einer Operation am rechten Knie unterziehen. Nachdem er einen Kreuzbandriss auskuriert hatte, riss ihm während einer Trainingseinheit das Implantat im rechten Knie. „Die Nachricht war ein Schock für alle Spieler, Trainer und Verantwortlichen des Vereins. Für Eddy und uns ist diese Diagnose unfassbar bitter, aber uns ist es wichtig, ganz klar zum Ausdruck zu bringen: Wir werden ihn in dieser Situation auf gar keinen Fall allein lassen“, kommentierte 96-Sportchef Horst Heldt.


Ob Prib in diesem Jahr ein Pflichtspiel für die Roten bestreiten wird, steht in den Sternen. Mit einer Ausfallzeit von mindestens neun Monaten rechnet 96 derzeit. Das bisher letzte Spiel des 28-Jährigen datiert vom 13. August 2017. Damals spielte er in der ersten Runde des DFB-Pokal gegen den Bonner SC (6:2) über die vollen 90 Minuten – natürlich als Kapitän.