Beim Hamburger SV könnte nach der 1:2-Heimniederlage gegen die Berliner Hertha endgültig der letzte Zug in Richtung Klassenerhalt abgefahren sein. Mit dem Sieg des 1. FC Köln stehen die Hanseaten nun auf dem letzten Tabellenplatz, ein Ende der sportlichen Misere ist derweil auch unter Neu-Trainer Christian Titz nicht in Sicht – und was meint Investor Klaus-Michael Kühne dazu?


Der Milliardär polterte mal wieder ordentlich los. Am Rande der Eröffnung seines neuen Luxushotels 'The Fontenay' an der Hamburger Alster sagte er: „Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt: Hamburg hat drei Perlen – die Elbphilharmonie, unser neues Hotel und den HSV. Jetzt hat es leider nur zwei Perlen.“


HSV abhängig von Kühne-Millionen?


Die Hanseaten halten seit diesem Wochenende die rote Laterne in der Hand, ein Abstieg des Bundesliga-Dinos scheint mehr und mehr Realität zu werden – Gibt es demnächst den Neuanfang im Unterhaus? Zuletzt war die Frage aufgekommen, ​ob die Rothosen überhaupt eine Lizenz für die Zweite Liga erhalten würden. Während Präsident und Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann im NDR Sportclub betonte: „Wir kriegen es hin“, ist man wohl weiterhin von den Kühne-Millionen abhängig. „Wir werden eine Lizenz für die Erste und Zweite Liga bekommen. Möglicherweise auch mit Hilfe von Herrn Kühne“, so Hoffmann weiter.

Hamburger SV General Assembly

Kann HSV-Präsident Bernd Hoffmann (Foto) Investor Kühne für neue Millionen überreden?


Ob er dem HSV allerdings weiter finanziell unter die Arme greifen wird, ließ Kühne offen. „Hoffnung und Hoffmann – das passt zusammen, also warten wir einmal ab, wie sich die Dinge weiterentwickeln“, sagte er und schob mehrdeutig hinterher: „Man kann immer geben, man kann immer nehmen. Das Leben ist lang, das Leben ist bewegt. Es kommen auch mal bessere Zeiten. Im Augenblick haben wir keine guten Zeiten, was den Fußball anbetrifft.“