Beim 3:3 zwischen Borussia Mönchengladbach und der TSG 1899 Hoffenheim ging es nicht nur auf dem Platz heiß her. Auch am Spielfeldrand kochten die Emotionen über. Nach einem Wortgefecht beleidigte Gladbach-Sportdirektor Max Eberl den TSG-Trainer Julian Nagelsmann als "kleinen Pisser". Nach der Partie entschuldigte sich Eberl für seinen Ausbruch.


Trotz mehrfachen Rückstandes konnte sich Borussia Mönchengladbach durch einen Last-Minute-Treffer von Matthias Ginter noch einen Punkt gegen die TSG Hoffenheim sichern. Klar, dass während eines solch emotionalen Spiels auch die Verantwortlichen mitfiebern. Während sich die Spieler auf dem Platz bekämpften, lieferten sich Max Eberl und Julian Nagelsmann ein heißes Wortgefecht an der Seitenlinie, in dessen Folge der Gladbach-Manager den Coach als "kleinen Pisser" bezeichnete. Dies zumindest will der Pay-TV-Sender Sky in Erfahrung gebracht haben.

Nach der Partie entschuldigte sich Eberl für seinen Aussetzer: "Ich habe aus der Emotionalität heraus einen Fehler gemacht und ich habe mich bei Julian entschuldigt", so der 44-Jährige an den Sky-Mikros. 


Julian Nagelsmann nahm die Entschuldigung offenbar an und verlor nach dem hitzigen Spiel kein einziges Wort über den Vorfall. Stattdessen haderte er nach mehrfacher Führung mit dem Remis: "Wenn man auswärts drei Tore erzielt, sollte das eigentlich zu einem Sieg reichen. Dafür haben wir allerdings viel zu viele Chancen zugelassen und waren insgesamt nicht gut genug."