​Die Spieler von Borussia Mönchengladbach bewiesen am Samstagnachmittag Moral, kehrten nach mehrmaligen Rückstanden immer wieder zurück und sicherten sich somit einen Last-Minute-Punkt im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Nationalspieler Lars Stindl und Stürmer Josip Drmic beendeten zudem nach langer Torflaute ihre Durststrecken.


"Wir haben heute unheimlich viel investiert. Natürlich habe ich mich über mein Tor zum 2:2 sehr gefreut", betonte Stindl im Anschluss an die Partie. "Aber kurz darauf haben wir sehr unglücklich das 2:3 bekommen. Danach haben wir nach vorne nochmal alles reingeworfen und wurden dafür hinten raus belohnt." Der Nationalspieler traf zuletzt am 12. Spieltag gegen die Hertha, wurde aber trotz der Torflaute von Bundestrainer Jogi Löw in die Nationalmannschaft berufen.

Zwar konnte man einen verdienten Punkt mitnehmen, doch dem Team von Dieter Hecking gelang wieder einmal kein Sieg. Dennoch zeigte sich der 29-Jährige letztlich zufrieden: "Insgesamt wollten wir eine gute Mannschaftsleistung zeigen. Es tut uns natürlich unheimlich gut, wenn man dreimal im Spiel zurückkommt. Jetzt hoffen wir, dass noch der eine oder andere Verletzte zurückkommt, damit wir wieder mehr Alternativen haben."


Auch Kollege Josip Drmic beendete durch seinen Treffer eine lange Durststrecke. Der Schweizer traf bisher in dieser Saison noch gar nicht. Gegen die TSG kam der Schweizer nach 21 Minuten für den angeschlagenen Raul Bobadilla in die Partie. Nach seinem Treffer hatte er zunächst Angst, dass der Videoschiedsrichter einschreitet: "Ich habe wirklich nur gehofft, dass es gerecht entschieden wird und das wurde es dann auch. Hätte ich die Handbewegung bewusst zum Ball gemacht, hätte ich alles verstanden. Dass es glücklich war, ist klar, aber ich glaube, die Schiedsrichter haben alles richtig gemacht."