​Trotz guter Resultate steht Peter Stöger bei Borussia Dortmund mächtig in der Kritik. Eine Vertragsverlängerung rückt deshalb in weite Ferne. Der BVB hat demnach erneut ein Auge auf Lucien Favre geworfen, der bereits im Sommer Kandidat Nummer eins auf die Tuchel-Nachfolge war. Doch der OGC Nizza verweigerte damals die Freigabe. Dies könnte sich nach dieser Saison aber ändern.


Eine Meldung, die stark nach "Deja-vu" klingt: Borussia Dortmund bemüht sich laut französischen Medien um Lucien Favre. Bereits im letzten Sommer sollte der Schweizer in den Ruhrpott wechseln, doch dessen Verein OGC Nizza ließ den ehemaligen Gladbacher nicht ziehen. Stattdessen angelte man sich Peter Bosz von Ajax Amsterdam, der aber nach nur wenigen Monaten wieder gehen musste.

Im Dezember übernahm Peter Stöger das Ruder in Dortmund. Allerdings erhielt der Österreicher nur einen Vertrag bis Sommer. Bei Erfolg könne man sich eine Verlängerung vorstellen, hieß es damals. Aktuell aber sieht es danach aus, dass die Ära Stöger in Dortmund nach der Saison wieder endet. Zwar stimmen die Resultate, doch spielerisch weiß der BVB zurzeit nicht zu überzeugen.


Aus diesem Grund wagt der BVB einen weiten Anlauf bei Wunschtrainer Favre. Laut einem Bericht von Sky Sport, würden die Franzosen den Coach in diesem Sommer gen Dortmund ziehen lassen. "Wenn Lucien die Möglichkeit bekommen würde, einen großen Klub zu trainieren, dann wären wir selbstverständlich gesprächsbereit", zitiert der TV-Sender "eine gut informierte Quelle aus dem Verein"An der Cote d'Azur hat der 60-Jährige noch einen Vertrag bis 2019. 


Favre startete mit dem OGC denkbar schlecht in die Saison, schaffte aber die Kehrtwende und steht nun einen Punkt hinter den internationalen Plätzen. Bei Borussia Dortmund wäre eine derartige Platzierung jedoch untragbar. Die nächsten Wochen werden sicherlich Klarheit in der BVB-Trainerfrage bringen. Ein Verbleib von Peter Stöger wird allerdings immer unwahrscheinlicher.