Fußball-Bundesligist Schalke 04 steht im kommenden Sommer vor einem größeren Umbruch. Neben Leon Goretzka, der bereits fix zum FC Bayern wechselt, steht die Zukunft von Max Meyer auf der Kippe. Zudem sträubt sich Thilo Kehrer gegen die Verlängerung seines Vertrags. Einem Medienbericht zufolge planen nun zwei weitere Profis ihren Abgang.


Schalkes Sportvorstand Christian Heidel wird in den kommenden Monaten alle Hände voll zu tun haben. Der Manager der Königsblauen ruft in der Sport Bild zur Attacke auf die Champions League auf: „Wir haben nicht vor, uns zu verschlechtern.“ S04 positioniert sich aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, hätte ergo die Qualifikation zur Königsklasse sicher.


Auf einem anderen Blatt steht indes, wer ab Sommer tatsächlich noch bei den Schalkern unter Vertrag steht. Nach Informationen des Sportmagazins beschäftigt sich Matija Nastasic mit einem vorzeitigen Abschied. Demnach strebt der 24 Jahre alte Verteidiger eine Rückkehr in die Premier League an. 2015 kam er von Manchester City an den Ernst-Kuzorra-Weg.

SV Wehen Wiesbaden v FC Schalke 04 - DFB Cup

Yevhen Konoplyanka (r.) will Schalke wieder verlassen



Daneben soll sich auch Yevhen Konoplyanka mit einer Luftveränderung nach dem 30. Juni 2018 auseinandersetzen. Nachdem der Ukrainer bereits unter dem ehemaligen Trainer Markus Weinzierl vergeblich auf seinen Durchbruch wartete, gelang ihm dieser trotz gutem Start auch unter Nachfolger Domenico Tedesco nicht. In der Liga-Startelf wurde Konoplyanka lediglich 13-mal aufgeboten.


Die Zukunft von Leon Goretzka ist hingegen nach langem Hin und Her geklärt. Der Nationalspieler wechselt ablösefrei zum FC Bayern. ​Ein Abgang zum Nulltarif droht den Schalker auch bei Max Meyer, der auch das zweite Angebot auf Verlängerung ausschlug. Zudem ist die künftige Zusammenarbeit mit Nabil Bentaleb und Thilo Kehrer ebenfalls nicht geklärt.


Auch Bentaleb und Kehrer auf der Kippe


Der Algerier hatte sich in den vergangenen Wochen weniger begeistert von seiner Reservistenrolle gezeigt – und sorgte mit divenhaftem Verhalten für Unmut innerhalb der Mannschaft. Kehrer hingegen soll unter allen Umständen gehalten werden, lehnte im vorigen Sommer eine Verlängerung seines 2019 auslaufenden Vertrags jedoch ab. Somit hätten die Schalke nach der Saison letztmals die Gelegenheit, eine angemessene Ablöse für den 21-Jährigen einzustreichen.