Angelique Kerber schraubt beim Masters in Indian Wells ihre Saison-Satistik auf 21 zu drei. Gegen Jelena Wesnina zog die ehemalige Nummer eins der Welt glatt ins Achtelfinale ein. Julia Görges verlor ihr Drittrunden-Match dagegen in zwei Sätzen gegen Anastasija Sevastova. Bereits zuvor war es beim Comeback von Serena Williams zum Schwester-Duell mit Venus gekommen.


Während die ehemalige Weltranglistenerste Angelique Kerber ihre Erfolgsserie 2018 weiter ausbauen kann, muss Julia Görges in Indian Wells die Segel streichen. Kerber bezwang in der dritten Runde des Masters Turniers die Russin Jelena Wesnina glatt in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:2. Im Achtelfinale trifft die Australian-Open- und US-Open-Siegerin von 2016 nun auf Caroline Garcia aus Frankreich, die gegen Daria Gavrilova (Australien) mit 7:5, 6:4 gewann.

Görges hatte in diesem Jahr ebenfalls mit guten Ergebnissen aufhorchen lassen und war bis auf Platz zwölf in der WTA-Rangliste geklettert. Im US-Bundesstaat Kalifornien musste sich die 29-Jährige allerdings der Lettin Anastasija Sevastova in 76 Minuten mit 3:6 und 3:6 geschlagen geben. Ein mögliches Achtelfinale gegen die Rekord-Grand-Slam-Siegerin Serena Williams (23 Titel) wäre ohnehin nicht zustande gekommen. Serena verlor im Schwester-Duell gegen Venus deutlich in zwei Sätzen mit 3:6 und 4:6. 

Serena hatte am ersten September 2017 ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Das Masters in Indian Wells war ihr erstes Turnier auf der WTA-Tour nach der langen Baby-Pause. "Es ist nicht schön, dass wir beide schon so früh aufeinandergetroffen sind bei ihrem Comeback", meinte ihre ältere Schwester Venus nach dem Match. Zum ersten Mal seit Cincinnati 2011 war Serena bei einem Turnier nicht gesetzt.