​Neymar steht nach seinem Weltrekordwechsel für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain offenbar schon wieder vor einem Abschied aus der französischen Hauptstadt. Medienberichten zufolge plane der Brasilianer bereits seine Rückkehr nach Spanien, wo Rekordmeister Real Madrid großes Interesse am Superstar zeigen soll. Möglich machen könnte einen Deal nun Ausrüster Nike, die neben Neymar künftig auch die "Königlichen" ausstatten wollen.


Laut der spanischen AS könnte der amerikanische Sportartikelgigant Nike sich an einem möglichen Neymar-Wechsel von Paris St. Germain zu Real Madrid beteiligen. Demnach sollen die Amerikaner darüber nachdenken, einen Teil der Ablöse in Höhe von angeblich 400 Millionen Euro für den brasilianischen Superstar mit zu finanzieren. Zuletzt wurde mehrfach geschrieben, dass der Nationalspieler schon bald wieder nach Spanien zurückkehren wolle. Im Gegensatz erhofft man sich eine künftige Zusammenarbeit als Ausrüster mit dem spanischen Rekordmeister, der aktuell noch von adidas ausgestattet wird. Reals Vertrag mit dem deutschen Unternehmen läuft zwar noch bis 2020, jedoch sollen die "Königlichen" eine Verlängerung des Deals bereits ausgeschlagen haben. Auch eine vorzeitige Auflösung der Zusammenarbeit soll durchaus denkbar sein, heißt es. 

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Jubelt er schon bald wieder in Spanien: PSG-Superstar Neymar



Was die Spekulationen zusätzlich weiter anheizt, ist, dass sich Neymars Vater dem Blatt zufolge bereits mit Vertretern von Real Madrid in Paris getroffen haben soll, um über die Möglichkeit eines Wechsels seines Sohnes an die Concha Espina zu verhandeln. 


Für Neymar selbst würde sich ein Wechsel zu den Madrilenen wohl in jedem Fall lohnen. Wie das spanische Portal UOL Esporte zuletzt veröffentlichte, kassiert der Linksaußen von seinem persönlichen Ausrüster Nike aktuell nur einen Teil der Summe, die er kassieren würde, wenn er für die deutlich besser vermarktbaren "Blancos" auflaufen würde. Zudem ist die spanische Liga wesentlich populärer und konkurrenzfähiger als die französische Ligue 1 und auch die Chancen in der Königsklasse sind beim Titelverteidiger wohl wesentlich größer als an der Seine. Für Real Madrid würde sich ein Vertrag mit Nike wohl ebenfalls lohnen. Während man aktuell nur rund 40 Millionen Euro von adidas kassiert, könnte man bei einem Nike-Deal in die Sphären des Erzrivalen FC Barcelona vorrücken, der jährlich stattliche 105 Millionen Euro von den Amerikanern einstreicht.