Mit der Ankunft von Leon Goretzka muss einer der bisherigen Mittelfeldspieler den FC Bayern nach dieser Saison wohl verlassen. Wie zuletzt deutlich wurde, ​fällt die Wahl womöglich auf Arturo Vidal, der sich an der Säbener Straße jedoch wohlfühlt und weiterhin gerne für den deutschen Rekordmeister spielen würde.


Arturo Vidals Vertrag beim FC Bayern endet im Sommer 2019. Dass er für einen längerfristigen Verbleib in München in den kommenden Wochen noch mal Topleistungen abrufen müsse, glaube der Chilene nicht, wie er in einem Interview dem kicker verrät. „Ich habe in den vergangenen drei Jahren gezeigt, wer ich bin. Ob ich bleibe oder verlängere, hängt von den Leuten hier im Klub ab.“


Mit Gerüchten um seine Zukunft und einem möglichen Vereinswechsel im Sommer beschäftigt sich Vidal derzeit nicht. Er habe nur die Spiel des FC Bayern im Kopf, stellt er unmissverständlich klar. „Wir müssen in den nächsten Wochen unsere Hausaufgaben machen, um die Titel zu holen. Nur das ist jetzt wichtig.“ Trotz allem gilt der Südamerikaner als Verkaufskandidat Nummer eins im Sommer. Mit der Ankunft von Leon Goretzka muss einer der Mittelfeld-Stars wohl weichen.

Al-Ahli v Bayern Muenchen - Friendly Match

Arturo Vidal würde gerne in München bleiben



„Da muss ich Ihnen widersprechen“, antwortet Vidal auf die entsprechende Frage, „denn ich sehe das überhaupt nicht so.“ Man könne heute nur sagen, dass Goretzka zu den Bayern komme. Man könne aber nicht sagen, „ob, wie und wo er dann spielt“, führt Vidal aus. Der fußballerischen Klasse Goretzkas sei sich der 30-Jährige zwar bewusst. „Aber wir müssen das erst mal abwarten.“


Im Fußball war Vidal bisher nur in seiner Heimat Chile (Colo Colo), Italien (Juventus Turin) sowie mit Bayer Leverkusen und den Bayern in Deutschland aktiv. Andere Erfahrungen sind möglich, aber nicht oberste Prämisse. „Bayern ist genau das, was ich will und brauche“, sagt Vidal, „keiner weiß, was danach kommt.“ In seinem Kopf gebe es vorerst nur das Ziel, mit den Bayern die Champions League zu gewinnen, denn: „Dafür bin ich hergekommen.“